area30 im Think Tank: trendfairs setzt zusammen mit der Branche das Messeformat zukunftsfähig auf

Vertreter aus Industrie, Handel, Verbänden, Wissenschaft und Medien diskutierten Ideen für die Zukunft der area30 – offen, konstruktiv und mit klarem Ziel:  Die führende Fach- und Ordermesse weiterzuentwickeln und ihre Relevanz für kommende Marktanforderungen nachhaltig zu stärken.

Wer Veränderung will, muss in den Dialog treten. Genau diesem Anspruch folgt der area30 Think Tank. Statt Entwicklungen ausschließlich aus Veranstaltersicht voranzutreiben, setzt trendfairs bewusst auf die Expertise der Menschen, die den Küchenmarkt täglich mitgestalten. Unterschiedliche Perspektiven werden zusammengeführt, Herausforderungen offen angesprochen und gemeinsam tragfähige Lösungen für die Zukunft der area30 entwickelt.

Rund 25 Vertreterinnen und Vertreter der Küchenbranche folgten der Einladung nach Frankfurt. Vereint gingen sie der Frage nach, wie sich die area30 angesichts veränderter Marktbedingungen positionieren kann, welche Erwartungen Aussteller und Besucher heute an eine moderne Branchenplattform stellen und wie sich Business, Inspiration und Erlebnis künftig noch stärker miteinander verbinden lassen.

Workshop im „World-Café-Format“

„Wir machen nicht nur Messen für den Markt, sondern mit dem Markt“, betonte trendfairs-Geschäftsführer Christopher Bosszu Beginn des Workshops. Dieser Leitgedanke zog sich durch den gesamten Tag. Denn Fachmessen sind längst weit mehr als Produktschauen. Sie sind Orte der Begegnung, die Netzwerke schaffen und Erlebnisse ermöglichen. Ein Ansatz, der sich mit dem Segment Küche auf den kleinsten gemeinsamen Nenner stützt – und darüber hinaus Orientierung, Inspiration und Emotionen bieten will.

Um den Austausch möglichst interaktiv und ergebnisoffen wie möglich zu gestalten, entschied sich trendfairs für das „World-Café-Format“. In wechselnden Kleingruppen diskutierten die Teilnehmenden an vier Tischen unterschiedliche Fragestellungen. Nach jeder Gesprächsrunde wechselten sowohl die Gruppen als auch die Themen. So entstanden immer neue Konstellationen, frische Blickwinkel und eine lebendige Gesprächsdynamik, in der Ideen entstanden, Erfahrungen geteilt und Lösungsansätze erarbeitet wurden.

Stärken, Kritikpunkte, Zukunftsfragen

Was im Vorfeld bei einigen Teilnehmenden zunächst Skepsis auslöste und anderen wiederum das erhoffte Forum für Fragen und Anregungen bescherte, entwickelte im Laufe des Tages zu einem offenen und dynamischen Austausch. Nicht selten wurden die Gespräche aus den vier Themenbereichen „Kundenfokus“, „Kommunikation“, „Angebot und Inszenierung“ sowie „Kollaboration“ auch in den Pausen fortgeführt.

Dabei fanden sowohl Stärken als auch kritische Punkte Eingang in die Diskussionen. Von der Besucherführung über Kommunikationsmaßnahmen vor Ort und im Vorfeld der Messe bis hin zu Fragen der Aufenthaltsqualität und des Ausstellerangebots widmeten sich die Gäste einer Vielzahl relevanter Fragestellungen. Selbst die Rolle der area30 als besucherstärkstes, herstellerneutrales Messezentrum im ostwestfälischen Küchenherbst und ihre Vernetzung mit anderen Ausstellern durch gemeinsame Services während der Messelaufzeit wurde im Kontext der derzeitigen wirtschaftlichen Situation diskutiert. Ein Momentum, das Resilienz, aber auch Vorausdenken erfordert – und nicht zuletzt Veränderung.

Unterschiedliche Bedürfnisse – gemeinsamer Fokus

Am Ende des Workshoptages zeigten sich die Anwesenden beeindruckt von der lebhaften Diskussionskultur, den offenen Worten und den zielgerichteten Impulsen, die sich nach Ablauf aller vier Themenrunden zu einem Gesamtbild verdichteten. „Ich bin begeistert von den vielen guten Ansätzen, die ich heute gehört habe – und von der Energie und Leidenschaft der Teilnehmenden, mit der hier diskutiert wurde“, zeigte sich eine Mitwirkende beeindruckt von den Ergebnissen des Tages.

Veranstaltungen dieser Art machen unterschiedliche und teils widersprüchliche Bedürfnisse sichtbar. Das gemeinsame Erarbeiten fördert fast immer ein Verständnis für auch mal unpopuläre Entscheidungen. Im Idealfall werden die Akteure solcher Workshops zu echten Partnern.

Auch trendfairs-Geschäftsführer Christopher Boss, der sich neben der Weiterentwicklung der etablierten Business- und Ordermesse area30 grundsätzlich dem Wunsch nach mehr Partizipation und Austausch seitens der Branche verschrieben hat, zeigte sich vom neuen Format begeistert. „Neben zahlreichen Ideen und berechtigten Kritikpunkten hat uns vor allem eines gefreut: Den Teilnehmenden ist die area30 wichtig genug, um einen ganzen Tag in Frankfurt zu erscheinen und mitzudiskutieren“, so Boss. „Alle verfolgen dasselbe Ziel wie wir: diese Messe als wichtiger Marktplatz der Branche erfolgreich in die Zukunft zu führen.“

Vom Dialog zur Umsetzung

Aus den Reihen der Mitwirkenden wurde die Anerkennung für die Durchführung eines solchen Diskussionsforums deutlich. Positiv hervorgehoben wurde insbesondere die Möglichkeit, Kritik offen zu äußern und gleichzeitig aktiv an der Weiterentwicklung der area30 mitzuwirken. Ebenso wie die Tatsache, dass einige Ansätze laut trendfairs bereits zur anstehenden Messe im September umgesetzt werden sollen.

Andere Impulse des Workshoptages, machte Christopher Boss klar, erfordern mittelfristige Strategien. Die positive und konstruktive Stimmung der gesamten Veranstaltung habe gezeigt, dass man sich den Herausforderungen der Küchenbranche und Messelandschaft bestenfalls gemeinsam stellen sollte, sagt Boss. „Die Zukunft der area30 entsteht nicht am Schreibtisch, sondern im gemeinsamen Dialog mit den Menschen, die diese Branche prägen“, fasst Christopher Boss zusammen. „Der Think Tank hat gezeigt, wie viel Energie, Ideenreichtum und Gestaltungswille in unserer Branche stecken. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen – gemeinsam mit unseren Partnern.

Weitere Informationen zur Fachmesse finden Sie unter www.area-30.de
Quelle: trendfairs