BSH erzielt 2020 Rekordumsatz und ist in Europa die Nummer Eins
„2020 war für die BSH ein Rekordjahr. Dank des engagierten Einsatzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit ist es uns gelungen, die Herausforderungen der globalen Pandemie erfolgreich zu meistern. Durch die gestiegene Bedeutung des eigenen Zuhauses und der Küche als Wohlfühlort erlebt unsere Branche einen Aufschwung. Mit unserem starken Markenportfolio, innovativen Produkten und digitalen Lösungen konnten wir die Wünsche und Erwartungen der Konsumenten erfüllen“, sagt Dr. Carla Kriwet, Vorsitzende der BSH-Geschäftsführung.
Wachstum in allen Regionen
Alle Regionen konnten den zu Beginn der Pandemie eingetretenen Einbruch des Geschäfts im Laufe des Jahres überkompensieren und die Umsätze insgesamt deutlich steigern.
In der Region Europa legte die BSH im vergangenen Jahr um 4,8 Prozent zu (wechselkursbereinigt +8,6 Prozent). Insbesondere in Deutschland, Großbritannien und Nordeuropa stieg der Umsatz deutlich. Die BSH bleibt damit die klare Nummer Eins der Hausgerätebranche in Europa und betreibt mit Home Connect das führende digitale Ökosystem der Branche.
Auch in Österreich blickt die BSH auf ein Rekordjahr 2020 mit einem Wachstum von 11,2 Prozent zurück. Im D2C-Geschäft kommt der BSH Österreich eine Vorreiterrolle innerhalb der BSH Hausgeräte GmbH zu. Auf den 2017 eröffneten, ersten Bosch Store Europas in Wien folgte im Mai 2020 der zweite in der Shoppingcity Graz-Seiersberg
. Der Online-Verkauf hat sich mit über 400 Prozent Umsatzwachstum als Verkaufskanal etabliert, vor allem für den Ersatzbedarf. Auffällig stark gewachsen ist bei den Österreicherinnen und Österreichern der Wunsch nach moderner Technologie zur Vorratshaltung und zusätzlichem Stauraum beim Kühlen und Gefrieren
. XXL-Kühlgeräte waren bei allen Marken und in allen Werteklassen besonders gefragt, ebenso kabellose Staubsauger und Waschtrockner.
Wachstum in allen Produktkategorien sowie im Kundenservice
Die BSH ist in allen Produktkategorien deutlich gewachsen: So verzeichneten die Produktbereiche Kochen, Kälte und Spülen einen signifikanten Umsatzanstieg um jeweils rund 6 Prozent (wechselkursbereinigt um +8 bis +10 Prozent). Im Bereich Wäschepflege lag der Umsatz leicht über dem Vorjahr. Sehr positiv entwickelte sich der Umsatz bei den Consumer Products mit über 9 Prozent Wachstum (wechselkursbereinigt +12 Prozent); zu diesem Bereich zählen Kleingeräte wie Kaffeevollautomaten, Küchenmaschinen und Staubsauger.
Sehr positiv angenommen wurde auch das Serviceangebot des Kundendienstes (+8 Prozent, wechselkursbereinigt +11 Prozent). Die rund 15.000 Kundendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter von BSH und BSH Service-Partnern unterstützten während der gesamten Corona-Pandemie in rund 50 Ländern ununterbrochen die Konsumenten.
Leichtes Wachstum der Mitarbeiterzahlen
Ende 2020 beschäftigte die BSH weltweit 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, rund 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anstieg ist insbesondere auf Neueinstellungen im Fertigungsbereich aufgrund der gestiegenen Nachfrage zurückzuführen.
Ausgaben für Forschung & Entwicklung unverändert
Große Investitionsprojekte, darunter beispielsweise die neue Wäschepflege- und Trocknerfabrik im chinesischen Chuzhou, hat die BSH 2020 planmäßig fortgesetzt.
Bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung bleibt der Fokus weiterhin auf den Bereichen konsumentenzentrierte Innovationen, IoT-Lösungen sowie Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette. Die Ausgaben lagen hier im Jahr 2020 mit 708 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres und entsprechen 5,1 Prozent des Gesamtumsatzes.
BSH wächst im Online-Handel und stärkt digitale Führungsposition mit vernetzten Hausgeräten
Im vergangenen Jahr ist das Online-Geschäft der BSH um 25 Prozent gewachsen. Immer mehr Konsumenten nutzen Online-Tools, beispielsweise die Markenwebsites der BSH dazu, sich bequem von Zuhause aus beraten zu lassen und das für sie optimale Gerät auszuwählen. Im Jahr 2020 konnte die BSH mit dem digitalen Ökosystem Home Connect ihre Position als führender Anbieter von vernetzten Hausgeräten und zukunftsweisender Nutzung künstlicher Intelligenz weiter ausbauen.
BSH stärkt strategischen Nachhaltigkeitsfokus
Einen Meilenstein auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit erreichte die BSH Ende 2020: Seit diesem Zeitpunkt sind alle BSH Produktions-, Entwicklungs- und Verwaltungsstandorte weltweit CO2-neutral. Dies gelang vor allem durch Energieeffizienzmaßnahmen an Gebäuden und Anlagen, den Ausbau eigener regenerativer Energie sowie den Zukauf von Ökostrom. Verbleibende, unvermeidbare CO₂-Emissionen gleicht die BSH durch die Unterstützung ausgewählter Klimaschutzprojekte aus. Bis 2030 wird die BSH den Anteil an selbst erzeugter, grüner Energie von derzeit 10 GWh verfünffachen.
Für CEO Carla Kriwet ist Nachhaltigkeit ein zentrales Thema: „Neben der Energieeffizienz leisten unsere Maßnahmen zur Kreislaufwirtschaft einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der BSH Nachhaltigkeitsstrategie. Material, Verpackung sowie Zerlegbarkeit und Wiederverwertbarkeit der Komponenten unserer Geräte müssen zu Beginn des Entwicklungszyklus auf Nachhaltigkeit ausgelegt werden. Gleichzeitig arbeiten wir in nachhaltigen Geschäftsmodellen die Geräte wieder auf und stärken so die Kreislaufwirtschaft.“
Ausblick 2021
„Auch in diesem Jahr wird es angesichts der noch nicht überstandenen globalen Pandemie Unwägbarkeiten für die gesamte Wirtschaft geben”, sagt Carla Kriwet. „Wir sind mit unserer globalen Präsenz und der Nähe zu unseren Konsumenten gut aufgestellt. Und mit Home Connect werden wir nicht nur die Konsumentenwünsche optimal erfüllen, sondern auch die Ressourcen schonen. Ich bin überzeugt, dass wir auch in 2021 die positive Entwicklung des vergangenen Jahres fortsetzen können.”
Weitere Informationen finden Sie unter www.bsh-group.com/at
Quelle: BSH