Circular Thinking: Sonderfläche auf der interzum 2017
Aus alt mach neu – beim Upcycling werden aussortierte Wertstoffe zum Ausgangspunkt für hochwertiges Design. Möbel aus Papierabfällen, gebrauchten Jeans oder Skateboards nutzen vermeintlich unbrauchbare Materialien, die sonst auf dem Müll landen
. Abfälle verwandeln sich so in Wertstoffe mit ganz spezifischen Qualitäten für innovatives Design
. Im Idealfall entstehen dabei am Ende der Lebenszyklen von Produkten hochwertige Materialien für die Herstellung neuer Produkte
. Ressourcen werden im Kreislauf gehalten und Abfälle vermieden.
Die Orientierung weg vom Verbrauch einer Ressource hin zu ihrem Gebrauch wird angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung immer wichtiger
. „Der Umgang mit vorhandenen Ressourcen und die Umstellung industrieller Produktion auf geschlossene Werkstoffkreisläufe werden die industriellen Gesellschaften im nächsten Jahrzehnt beschäftigen“, stellt Dr. Sascha Peters fest. Mit seiner Agentur Haute Innovation zeigt der Materialexperte auf der kommenden interzum die Potenziale alternativer Rohstoffquellen: Auf der Sonderfläche Innovation of Interior in Halle 4.2 stellt die Ausstellung „Circular Thinking“ neue Ideen für nachhaltige Materialkreisläufe vor. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf aktuelle Modelle für das Upcycling sowie auf das Recycling von Energie gelegt . Neben Materialien, Möbeln und Gebrauchsobjekten werden innovative Produkte wie ein kleines Wasserkraftwerk zur mobilen Stromversorgung gezeigt.
Als Ergänzung zur Ausstellung findet am 18. Mai der Kongress „Circular Thinking – from Upcycling to Biofabrication“ auf der interzum statt. Damit bietet die Messe Besuchern die Möglichkeit, das Thema anhand von Praxisbeispielen von Dr. Sascha Peters und Experten aus der Branche zu vertiefen.
Weitere Informationen zur interzum finden Sie unter www.interzum.de
Quelle: Köln Messe