Default Study – Ausfallraten der österreichischen Wirtschaft

In Kooperation mit Univ.-Prof . Dr. Walter S. A

. Schwaiger von der TU Wien, Leiter des Instituts für Managementwissenschaften, Finanzwirtschaft und Controlling, wurden anhand der Creditreform Wirtschaftsdatenbank, die alle Unternehmen und selbständig Tätige mit in Sitz in Österreich umfasst, die Ausfälle analysiert
. Das Ziel der vorliegenden statistischen Ausfallstudie (Statistical Default Study) besteht darin, anhand der Ausfallraten die derzeitige Risikosituation österreichischer Unternehmen zu beleuchten.

Die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst:

– Geringste Ausfallrate seit Beginn der Wirtschaftskrise.
– 1,23% der österreichische Unternehmen fallen aus und sind somit weniger oft betroffen als deutsche Firmen (1,44%).
– Jungunternehmen sind besonders stark betroffen.
– (Grundstoff-)Industrie krisenfester als andere Branchen.
– Erstmals statistisch festgehalten: Gute Konjunktur bedeutet weniger Ausfälle.
– 65% der Änderung der Ausfallrate ist konjunkturbedingt.
– West-Ost-Anstieg im Bezirksvergleich.
– Ausfallrate geht 2018 weiter zurück.


Weitere Informationen finden Sie unter: www.creditreform.at
Quelle: Creditreform