EGGER erhält Zertifikat: Holzeinkauf ist EUTR-konform
Um jegliches Risiko der Illegalität von Holz weitestgehend zu minimieren, setzt EGGER bei der Auswahl und Kontrolle seiner Lieferanten seit jeher auf sehr strenge Regeln und Standards, die neben der vollständigen Dokumentation und Prüfung der Herkunft auch eine enge Zusammenarbeit mit nationalen und europäischen Behörden beinhalten.
Lieferkette bis in den Wald überprüft
Im Rahmen dieses Audits wurden für das EGGER Werk Radauti, Rumänien, alle EUTR-relevanten „Marktteilnehmer“-Fälle, bei denen EGGER Erstinverkehrbringer von Holz in die EU ist, einer detaillierten Überprüfung unterzogen
. Insbesondere wurden Importe aus der Ukraine und Weißrussland geprüft . Besonders hervorzuheben ist, dass anlässlich kritischer Berichterstattungen ein besonderes Augenmerk auf staatliche Forstämter in der Ukraine gelegt wurde und diese einer genauen Überprüfung durch die ukrainischen Forstexperten der SGS bis in den Wald hinein unterzogen wurden.
Audit vollumfänglich bestanden
Das Ergebnis des Audits fällt eindeutig positiv aus: EGGER hat geeignete Risikominderungsmaßnahmen ergriffen, kann alle geforderten Nachweise und Belege erbringen und damit die Konformität mit den Gesetzesanforderungen nachweisen. „Das Zertifikat ist eine weitere Bestätigung dafür, dass EGGER seinen Sorgfaltspflichten in allen Belangen vollumfänglich nachkommt
. Im Audit wurden keine Abweichungen festgestellt – das spricht für die Qualifikation und Sorgfalt unserer Mitarbeiter, für die Qualität unseres Due Diligence Systems und für die Wirksamkeit der implementierten Managementsysteme“, zeigt sich Walter Schiegl, in der EGGER Gruppenleitung verantwortlich für Technik, Produktion und Einkauf, zufrieden. Zugleich betont er: „Wir haben somit ausreichend Maßnahmen getroffen, um Holz aus nicht nachhaltiger Forstwirtschaft bestmöglich auszuschließen und das Risiko so weit als nur möglich zu minimieren
. Damit haben wir die uns gegebenen Möglichkeiten ausgeschöpft.“
Weiter für nachhaltige Forstwirtschaft einsetzen
Als Unternehmen, das sich prinzipiell und stets an Recht und Gesetz hält, schätzt die EGGER Gruppe das Wirken von NGOs wie Earthsight, deren Bericht im Juli 2018 die Problematik illegalen Holzes in der Ukraine in die öffentliche Diskussion brachte, weil sie zu einer nachhaltigen Forstwirtschaft beitragen, so wie es auch die Aktivitäten von EGGER tun. Dabei unterstützt EGGER auch die Forderung nach einer strengen Gesetzgebung und sämtliche regulatorische Maßnahmen zur Schaffung von Rechtssicherheit und Transparenz.
Über die Fortschritte bei der Erreichung der gesetzten Ziele berichtet die EGGER Gruppe jährlich transparent in ihrem Nachhaltigkeitsbericht unter www.egger.com/nachhaltigkeit
Weitere Informationen finden Sie unter www.egger.com
Quelle: Egger