INTERNATIONALE EISENWARENMESSE: 3D-Druck – Potentiale der additiven Produktion

Laut Prognose der Finanzexperten der ING Bank aus den Niederlanden werden 50 Prozent aller Güter bis zum Jahr 2060 mit Hilfe von 3D-Druckern hergestellt werden
. Für die Hartwaren-Branche ist es daher eine Chance, aber auch ein Muss, sich mit den Potenzialen von 3D-Druckern zu beschäftigen. Denn nicht nur für Produktionsbetriebe ergeben sich neue Geschäftsmodelle in einem sich rasant entwickelnden neuen Technologiefeld
. Auch der Handel und insbesondere der Logistikbereich stehen in den kommenden Jahren vor Veränderungen . Unternehmen wie die Deutsche Bahn haben bereits begonnen, ihre Ersatzteillogistik für ältere Züge auf Prozesse unter Einbeziehung additiver Fertigungsverfahren umzubauen, was eine deutliche Kostenoptimierung mit sich bringt. Auch im Umfeld von Baumärkten, dem Fach- und Online-Handel entwickeln sich neue Geschäftsmodelle
. So haben einige der führenden Handelshäuser begonnen, 3D-Druckservices mitsamt einer Plattform anzubieten, die dem kreativen Heimwerker neue Möglichkeiten für die Umsetzung individueller Projekte und exakter Einzel- und Ersatzteile bietet.

Die Sonderausstellung im Rahmen der INTERNATIONALEN EISENWARENMESSE 2018 stellt anhand von mehr als 30 Exponaten dar, was bereits heute in der additiven Produktion möglich ist: Unter anderem 3D gedruckte Ersatzteile der Deutschen Bahn, ein Lampenschirm aus biologisch abbaubarem Druckfilament, 3D gedruckte Textilien aus Nylon und mit Metallfilamentdrucker gedruckte Bauteile.

Weitere Informationen finden Sie unter www.eisenwarenmesse.de
Quelle: Messe Köln