JAF Furnierzentrale SBG Aupoint feiert 30 Jahre internationale Furnierkompetenz

Die JAF Gruppe mit Hauptsitz in Stockerau in Niederösterreich zählt zu den führenden Holzgroßhändlern Europas. Das Unternehmen mit österreichischen Wurzeln ist heute international in 15 Ländern vertreten. Innerhalb der Gruppe übernimmt die Furnierzentrale Salzburg Aupoint eine zentrale Rolle im internationalen Furniergeschäft. Von Salzburg aus werden internationale Märkte, JAF-Niederlassungen sowie Kunden aus Industrie, Handwerk und Spezialanwendungen mit hochwertigen Furnierlösungen versorgt.

Mit dem Aufbau des Standorts reagierte JAF Mitte der 1990er-Jahre auf das starke Wachstum des internationalen Furniergeschäfts. Heute bündelt die Furnierzentrale zentrale Funktionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Beschaffung und Lagerung über Sortierung und Weiterverarbeitung bis hin zum internationalen Vertrieb.

„Die Furnierzentrale Salzburg Aupoint steht seit 30 Jahren für höchste Materialkompetenz, internationale Vernetzung und große Leidenschaft für den Werkstoff Holz. Denn unsere Stärke entsteht dort, wo Materialverständnis, Prozesswissen und Marktanforderungen zusammenkommen. Besonders stolz sind wir auf die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dieses Know-how über Jahrzehnte aufgebaut und weitergegeben haben“, erklärt JAF Geschäftsführer Werner Stix.

 Von Salzburg aus in internationale Märkte

Innerhalb der JAF Gruppe übernimmt die Furnierzentrale Salzburg Aupoint eine zentrale Rolle im internationalen Furniergeschäft. Der Standort versorgt JAF-Niederlassungen in mehreren Ländern und betreut darüber hinaus Kunden aus Industrie, Handel sowie anspruchsvollen Spezialbereichen wie Innenausbau, Yachtbau oder hochwertigem Objektbau. Aktuell lagern in Salzburg rund sechs Millionen Quadratmeter Furnier in über 150 Holzarten und unterschiedlichen Sonderstärken. Ergänzt wird das Sortiment durch umfangreiche Dienstleistungen wie Furnierfügeservice, Pressservice, vlieskaschierte Lösungen und individuelle Fixformate.

Mit rund 12.500 m² Hallen- und Lagerfläche sowie einer modernen Sortierstraße mit integrierten High-Tech-Kameras zählt der Standort zu den bedeutenden Furnierdrehscheiben innerhalb der europäischen Holzbranche.

Furnier als gesteuerte Wertschöpfungskette

Der Anspruch von JAF geht dabei deutlich über den klassischen Handel hinaus. Furnier wird als durchgängiger Prozess verstanden – von der Auswahl des Rundholzes bis zur fertigen Anwendung.

Heute steuert JAF unter anderem den Rundholzeinkauf sowie die Produktionsbegleitung in Slowenien über eigene Mitarbeitende vor Ort. Damit stärkt das Unternehmen gezielt seine Nähe zur Produktion und den direkten Einfluss auf Qualität und Prozesse.

„Wir bewegen uns bewusst näher an die Produktion, weil genau dort die entscheidenden Faktoren für Qualität entstehen“, so Standortleiter Klaus Mittmasser.

Parallel dazu wurde das Leistungsangebot konsequent weiterentwickelt. Neben einem breiten Sortiment umfasst das Angebot heute auch Weiterverarbeitungsschritte wie Fixformate, individuell gefügte Furnierdecks sowie vlieskaschierte Lösungen. Gerade im gewerblichen Bereich gewinnt dieser Ansatz zunehmend an Bedeutung.

Digitalisierung unterstützt Materialkompetenz

Auch im Bereich Digitalisierung nimmt die Furnierzentrale eine Vorreiterrolle ein. Mit der „Veneer World“ bietet JAF seit vielen Jahren eine digitale Plattform zur hochauflösenden Darstellung einzelner Furnierbilder und Bundware. Kunden können Furniere online visuell vorauswählen und Prozesse effizient vorbereiten.

„Digitalisierung ergänzt unsere Arbeit optimal – gerade bei einem Naturprodukt wie Furnier bleibt jedoch die physische Materialbeurteilung ein entscheidender Faktor“, erklärt Mittmasser.

Know-how und internationale Vernetzung

Heute arbeiten rund 40 Mitarbeitende am Standort Salzburg-Aupoint. Die internationale Ausrichtung spiegelt sich auch im Team wider: Unterschiedliche Sprach- und Marktkompetenzen ermöglichen eine enge Betreuung internationaler Kunden und Partner.

Für JAF ist der Standort weit mehr als ein Lager- und Vertriebszentrum. Die Furnierzentrale steht für jahrzehntelange Materialkompetenz, spezialisierte Prozesskenntnis und internationale Vernetzung innerhalb eines anspruchsvollen Marktsegments.

„Wir verstehen uns nicht nur als Händler, sondern als Partner entlang der gesamten Wertschöpfung“, betont Mittmasser.

Weitere Informationen finden Sie unter www.frischeis.at
Quelle: Frischeis