Küchenmöbel: Qualität ist Trumpf

Wenngleich sich die privaten Haushalte im vergangenen Jahr bei Einrichtungsinvestitionen generell zurück hielten, bei der Küche wurde offenbar nicht gespart. Bei tendenziell steigenden Preisen wuchsen im Jahr 2014 die Herstellererlöse um +1,9% geg
. VJ auf 367 Millionen Euro. Und das aus gutem Grund, setzt man doch hierzulande immer stärker auf Qualität. Der Ausstattungsumfang der Küchen steigt, in immer mehr Küchen sind die Oberflächen in Lack oder in hochwertigem Kunststoff-Dekor ausgeführt. Und dabei haben die österreichischen Marken klar die Nase vorne. Mengenmäßig lag der Marktanteil österreichischer Marken bei 40 Prozent, wertmäßig bei 47 Prozent.

Dass der Markt sich besser entwickelte als die meisten anderen Einrichtungs-Warengruppen hatte aber auch mit der nahezu stabilen Nachfrage zu tun. Generell war der Absatz im Möbelbereich rückläufig
. Zu den konstanten Verkäufen beigetragen hat nicht zuletzt die steigende Anzahl von Wohnungsfertigstellungen. Denn im Gegensatz zu Sofa, Esstisch oder Bett wird eine Küche beim Bezug eines Neubaus selten mitgenommen
. In der Regel wird diese neu angeschafft. Folglich wuchs auch die Nachfrage aus dem Neubau signifikant um mehr als fünf Prozent geg. VJ
. Der Austausch von bestehenden Küchen war indessen um knapp ein Prozent geg
. VJ rückläufig.
                                                                                                                                               
Tabelle: Marktentwicklung Küchenmöbel in Österreich | Herstellerumsatz in Mio . Euro 

Die Berechnung wurde mit aller gebotenen Sorgfalt – aber ohne Gewähr – erstellt.
Quelle: BRANCHENRADAR Küchenmöbel in Österreich 2015