M.O.W.: Positive Stimmung beim Handel

Neues Präsentations-Niveau, gute Stimmung, tolle Möbel, animierende Konzepte für die Mitte des Marktes, Innovation und viel starke verkäufliche Ware, mehr Besuch – so lässt sich eine erfolgreiche M.O.W. 2017 kurz zusammenfassen. Ein zentrales Ziel von Messechef Bernd Schäfermeier sah vor, noch mehr Alleinstellung zu erzielen. Das ist gelungen: die Einzigartigkeit, was Standort, Konzept, Angebot und Termin betrifft, wurde auf dieser M.O.W. mehr als deutlich: Bad Salzuflen ist im Herbst der Messeplatz für konsumiges Einrichten. Hier trifft sich die Branche.

Das gut 5-prozentige Besucherplus bezieht sich sowohl auf Gruppierungen als auch auf Einzelkunden. Wie auch in den Jahren zuvor waren alle Einkaufsverbände da. Das Plus resultiert aus allen Vertriebswegen außerhalb des klassischen Möbelhandels, wobei Spezialisten und verbandsfreie Möbelhäuser stark registriert wurden. Weiterhin verzeichnete die M.O.W. 2017 quantitativ wie qualitativ einen Zuwachs an internationalem Besuch

. Umso unverständlicher für die Aussteller, dass die Anschlusshäuser der deutschen Einkaufsverbände den möglichen Vorsprung, den ein M.O.W . Besuch verschafft, zu wenig für sich nutzten.

Die Neuerungen 2017
Die neuen Möbel – frische, tolle, besondere, verkaufsstarke, intelligente, innovative, funktionale, edle, moderne, kreative, individuelle, komfortable Modelle und Sortimente für den Verkauf. Die Aussteller überzeugten mit lösungsorientierten Ideen wie Hochtische mit integriertem Weinregal, Wasserflaschenhalter am Bett und Trittschubladen im Schrank. Die Innovation der Zulieferbranche zahlte mit optimierter Technik und perfekten Oberflächen auf einen höheren Komfort und gestiegene Qualität ein.
Die Vielfalt des Angebots für Sortiment, Werbung und Aktion erfuhr eine wichtige Unterstützung durch Flächenkonzepte und Shopsysteme sowie intelligente Verkaufshilfen und POS Aktionen. Die umfangreichen M.O.W. Services wurden mit einem Shuttleservice und einer mobilen App weiter ausgebaut.

Die Zahlen & Fakten 2017
Alle Hallen im Messezentrum Bad Salzuflen waren voll belegt, inklusive der neuen Halle 9. Auf den 85.000 qm stellten 416 Aussteller aus 35 Nationen aus. 2016 waren es 412 Aussteller aus 38 Nationen. Damit hielt sich die M.O.W. sehr stabil und konstant als Messe für die Mitte des Marktes. 46 % der Aussteller 2017 kamen aus dem Inland, 54 % aus dem Ausland
. 2016
Nation nach Deutschland war in diesem Jahr Polen, gefolgt von China, Dänemark, Niederlande, Italien und Frankreich. Damit spiegelte die M.O.W. in etwa die Lieferantenstruktur des europäischen Möbelhandels wider. In der amtlichen Statistik wird ebenfalls Polen als Hauptlieferland ausgewiesen, die Chinesen kommen auf Platz zwei. Das internationale Angebot der M.O.W. war von ausgewählter Qualität und konzentrierte sich – dem Messekonzept entsprechend – voll auf die Mitte des Marktes. Es umfasste alle Wohnbereiche von der Diele bis zum Bad und deckte alle Preisklassen vom Einstieg bis zur oberen Mitte ab.
 

Die Sortimentstrends der M.O.W. 2017
– Sortimente für SB, Junges Wohnen und konventionelles Einrichten gleichen sich stilistisch an, Differenzierung durch Ausführung  und Preis
–  Systemprogramme für höchstmögliche Individualität
–  multifunktionale Einzelmöbel
–  Eiche führt bei den Hölzern
–  Grau als Farbe etabliert auch in matten Lack
–  Beton, Stein und Marmor (Nachbildungen) setzen sich an der Front ab
–  Materialkombinationen Holz und Metall
–  Wohnen im Industriestyle als Trend
–  Landhaus weiterhin gefragt auch im Badezimmer
–  Polstermöbel werden organischer und zeigen Textil im Trend
–  samtige Stoffe und griffige Qualitäten
–  Boxspringbetten mit Soundsystem
–  bedarfsgerechte Lösungen und perfektioniertes Schrankinnenleben
–  optimierte Öffnungs-Techniken zum Falten, Schieben, Klappen u.v.m.

Dank des Baubooms und der niedrigen Zinsen sollte zumindest in Deutschland der Bedarf an neuen Möbeln auch fürs nächste Jahr gesichert sein. „Lasst uns die positive Stimmung mitnehmen“, lädt Bernd Schäfermeier ein, „als Grundlage für ein erfolgreiches Möbeljahr 2018!“

Weitere Informationen lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Wohnkultur und finden Sie unter: www.mow.de
Quelle: M.O.W