M.O.W.: Willkommen in Ostwestfalen ­ der Möbelregion

In keiner anderen Region Deutschlands und Europas findet sich ein so dichtes Netzwerk an Unternehmen der Möbelindustrie, vorgelagerter Zulieferbranchen, nachgelagerter Handelsorganisationen und begleitender Dienstleistungsunternehmen wie in Ostwestfalen-Lippe. Deshalb hat dort auch die M.O.W. ihren Sitz. Als größte Möbelmesse Europas im Herbst repräsentiert sie wesentlich den Markt.

404 Aussteller aus 37 Ländern füllen 2015 die 80.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche im Messezentrum Bad Salzuflen bis auf den letzten Platz. Darunter selbstverständlich auch renommierte Vertreter der Region: Aus Ostwestfalen-Lippe kommen unter anderem Wittenbreder, JAKA-BKL, Held, Schildmeyer, Kerkhoff, MCA, Trendteam, Voss, Leinkenjost, Bali, Welle, Germania, Pelipal und Disselkamp.

Insgesamt verspricht der internationale Aussteller-Mix aus Big Playern, mittelständischen Produzenten, Vertriebsagenturen, Marken und Newcomern ein spannendes Angebot für Profi-Einkäufer. Erste Blicke auf Standaufbauten und Ausstellungsstücke geben Anlass zu Überraschungen: Bei den Innovationen zeichnet sich kein einheitlicher Trend ab, sondern eine große Vielfalt interessanter Ansätze und Lösungen. Somit bekommen die Händler ein reichhaltiges Repertoire gestellt, um die Wohnwünsche der Endkunden mit bestmöglicher Individualität bedienen zu können.

Die Rahmendaten für die M.O.W
. sind positiv. Zumindest 3% Plus für die Möbelindustrie in 2015, stabiler Arbeitsmarkt, steigende Einkommen, niedrige Zinsen, hohe Bauaktivität. Aufgrund der stabilen Materialkosten für Holz und Holzwerkstoffe, Metall und Energie dürften zu dieser M.O.W. keine besonderen Preissteigerungen zu erwarten sein. Ausnahme bildet Leder. Die Bezugs-Preise dafür sind aufgrund erhöhter Nachfrage aus anderen Branchen – Automobil und Schuhe – in den letzten zwei Jahren deutlich gestiegen. Dies wird die M.O.W. Aussteller jedoch kaum davon abhalten, neue Polstermöbel auch in Leder vorzustellen, weiterhin angereichert mit jeder Menge Komfortfunktionen
. Bei Wohnmöbeln, die stark unter Importdruck stehen, werden findige Lösungen gefragt sein, die preisliche Attraktivität beweisen müssen. Ein spannendes Feature könnte die Integration mobiler Medien wie Smartphone, Laptop und iPad ins Wohnen sein
. Folgt man den Designtrends der Mailänder Möbelmesse kommen Naturtöne, stärkere Farbakzente, dunklere Hölzer, runde Formen, Kupfer und Marmor, Polster-Steppungen und viel Retro – alles konsumig und verständlich für den Mainstream übersetzt.
 
Die M.O.W. präsentiert, was in den Geschäften bereits zum Jahreswechsel und besonders in 2016 für Umsatz sorgen soll: verkaufsfertige, serienreife Modelle für die Mitte des Marktes, quer durch alle Vertriebsschienen von Discounter und Fachmarkt über Filiale und Großfläche bis zum Online-Shop. Die erste Hürde für die neuen Produkte wird auf der M.O.W
. zu nehmen sein, mit der Aufnahme ins Sortiment und der Platzierung im Haus erfolgt der „Reinverkauf“. Über den „Rausverkauf“ – den letztendlichen Erfolg eines Produktes – entscheidet der Endkunde. Und der hat laut einer Studie von Commerz Finanz ganz gute Absichten geäußert: Europaweit liegen Möbel auf Platz 4 der Wunschliste, in Deutschland wollen sogar 35 Prozent in ihre Einrichtung investieren . Die Entwicklung des Produktangebots ist dabei eine wesentliche Motivation.

Über 70 Neuaussteller, überraschende Innovationen, steigende Qualität und anspruchsvolle Präsentation – die kommende M.O.W. verspricht ein spannendes Möbel-Business für alle Messe-Teilnehmer.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.mow.de
Quelle: WAW Gruppe