Maria Smodics-Neumann als Spartenobfrau im Gewerbe & Handwerk bestätigt

Smodics-Neumann selbst kündigte an, den bisherigen Weg mit Nachdruck weiterzugehen und gab auch gleich die inhaltliche Linie vor: „Dem produzierenden Gewerbe dürfen keine weiteren Stolpersteine in den Weg gelegt werden

. Mittlerweile ist es zum Beispiel kaum mehr möglich für einen jungen kreativen Unternehmer im Tischlergewerbe eine Betriebsstätte zu finden. Es kann nicht sein, dass alle an den Stadtrand gedrängt werden. Ebenso liegt mir das Thema der Anrainer-und Betriebsparkplätze am Herzen
. Es kann nicht sein, dass der Installateur eine Therme durch die ganze Straße tragen muss, um zum Kunden zu kommen.“ Weiterhin brachte die Spartenobfrau das Thema Weltstadt ins Spiel: „Eine Weltstadt zeichnet sich durch ein Zusammenspiel von großen und kleinen Betrieben, von geistig Kreativen und kreativ Produzierenden aus . Und hier geht es auch um Wiener Arbeitsplätze! Unsere Ausbildungsbetriebe suchen händeringend nach qualifizierten und ausbildungswilligen Jugendlichen um dem Facharbeitermangel gegenzusteuern. Hier müssen weitere Anreize geschaffen werden, um dieses Engagement der UnternehmerInnen zu erhalten und weiter zu erhöhen
. Ein Lehrlingsfreibetrag könnte hier ein erstes Zeichen sein.“

Smodics-Neumann selbst führt ein Massatelier und ist seit 22 Jahren selbstständige Unternehmerin. Sie folgte auf Walter Ruck im April 2014, als dieser als neuer Präsident der Wiener Wirtschaftskammer nominiert wurde
. Die offizielle Übergabe erfolgte nach dem Wirtschaftsparlament im Juni 2014.


Maria Smodics-Neumann steht dem Gewerbe und Handwerk weiterhin in der WK WIEN vor.
Quelle: WKW