Neue Marktstudie Sanitärkeramik: Dusch-WCs bieten dem Markt beträchtliche Wachstumschancen
Badeinrichtungen sind neben dem Küchenmarkt der umsatzstärkste Bereich der Wohnungseinrichtung. Von besonderer Wichtigkeit ist dort auch die Sanitärkeramik. Dabei wird die Entwicklung weniger vom nur wenig dynamischen Neubau als vielmehr vom schnell wachsenden Potential der altersbedingt erforderlichen Badrenovierung bestehender Bäder angetrieben. Und nicht zuletzt spielt die demografische Entwicklung der Bevölkerung eine signifikante Rolle.
Unsichere weltpolitische Entwicklungen, Kriege in der Welt, Inflation und völlig überflüssige Zölle behindern aktuell den Weltmarkt.
Der weniger volatile einheimische Markt gewinnt wieder zunehmend an Bedeutung. In allen Bereichen des Bad- und Sanitärmarktes besitzen die Unternehmen aus der D/A/CH Region eine wichtige Marktposition, teils sogar eine globale Vorreiterrolle. Das gilt speziell in den Bereichen Innovation und Produktentwicklung.
Dieser Entwicklung haben wir nun verstärkt Rechnung getragen und von April bis Juli 2026 die konstant vorhandenen Marktchancen in der Region D/A/CH analysiert. Das Ergebnis sind drei Marktstudien zum Marktgeschehen in der Sanitärkeramik mit nutzerorientierten Schwerpunkten.
Die Studie „Sanitärkeramik in D/A/CH bis 2030“ bietet einen breiten Überblick zum gesamten Marktgeschehen in der Sanitärkeramik.
Die Studie „Toiletten und Dusch-WCs in D/A/CH bis 2030“ liefert eine detaillierte Einsicht über eines der wachstumsträchtigsten Geschäftsfelder der Sanitärwelt, der Entwicklung der Dusch WCs.
Der Markt „Waschtische in D/A/CH bis 2030“ profitiert von einer modernen Formensprache und vom vielfältigen Materialangebot.
Der Inlandsmarkt für Sanitärkeramik in der Region D/A/CH erreicht 2025 ein Gesamtvolumen in Höhe von 1.237 Mio. Euro zu Herstellerabgabepreisen Netto. Diese Summe entspricht einem Handelsvolumen Brutto von 3.373 Mio. Euro. Dabei schneidet die Entwicklung in der Schweiz besser ab als in Deutschland und in Österreich.
Das Marktvolumen steigt bis 2030 um weitere 15,9 % an. Das sind durchschnittlich jährlich knapp 3,2 %.
Bei der Distribution von Sanitärkeramik in den drei betrachteten Ländern bleibt der wichtigste Vertriebsweg der Bad- und Sanitärhandel mit 38,3%. Bis 2030 wird deren Marktanteil in D/A/CH leicht auf nur noch 36,8% zurückgehen.
Gewinner sind der Objektmarkt und speziell auch der Onlinehandel. Dieser performt in Deutschland mit 19,4% Marktanteil deutlich besser als in Österreich und in der Schweiz, wo der Anteil jeweils bei rund 15% liegt.
Bei den Waschtischen ist in allen drei Ländern eine deutliche Tendenz zur Zunahme von Aussatzwaschtischen und bei den Farben von dunklen Waschtischen festzustellen.
Der Wachstumsmarkt Dusch-WCs wird in der Zukunft stärker punkten. Die besonderen Vorteile des Dusch-WCs kommen im Objektgeschäft zum Tragen. Für Krankenhäuser, in Rehaeinrichtungen sowie in Alten- und Pflegheimen sind Dusch-WCs interessant, da dort Menschen mit körperlichen Einschränkungen so leichter die Toiletten nutzen können.
Dieser Tatbestand wird in den nächsten Jahren immer häufiger auch den privaten Bereich betreffen, da der demografische Wandel voll durchschlägt und viele ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben möchten.
Die europäische Kultur steht einem offenen Umgang über die Nutzung eines Dusch-WCs bisher im Wege. Dies bleibt im Verkaufsprozess ein Hindernis. Längst nicht jeder Verkäufer spricht Endkunden aktiv auf den Kauf eines Dusch-WCs an. Dusch-WCs aber bieten ganz besondere Chancen für ein trading-up beim Verkauf der neuen Badeinrichtung. Verbunden sind damit höhere Verkaufspreise. Durch diese strategische Fehlleistung beim Verkauf wird im Handel definitiv Umsatz verschenkt.
Die Folge der stark wachsenden Nachfrage nach Dusch WCs durch die älter werdende Gesellschaft ist der sprunghafte des Marktes. Das Volumen wächst von einem Handelsumsatz Brutto in Höhe von 198 Mio. Euro in 2025 auf 382 Mio. Euro in 2030. Auffällig ist die konsequente Ausdehnung von modernen Dusch-WCs durch weitere Funktionen.
Der Anstieg beträgt 70,3 %, entsprechend jährlich mehr als 14%. Der Anteil in Deutschland fällt höher aus, da der Nachholbedarf nochmals deutlich größer ist als in den anderen deutschsprachigen Ländern Österreich und Schweiz.
Im Detail gibt die aktuelle Studie für die drei Kernmärkte Deutschland, Österreich und Schweiz eine Antwort auf diese und weitere Fragen:
- Welches Potential bietet das Bad in D/A/CH?
- Welche Marktbedeutung erreicht der Neubau bis 2030?
- In welchen Zeitraum wird der Bestand im Bad modernisiert?
- Welche Marktgröße erreichen die Sortimente bis 2030?
- Wer sind die Marktführer auf der Herstellerseite?
- Wer sind die Gewinner und Verlierer in den Vertriebswegen bis 2030?
- Wie werden Bad- und Sanitärprodukte zukünftig verkauft?
- Wie stark wird der Onlinehandel bis 2030 werden?
- In welchen Bereichen entwickelt sich der Objektmarkt erfolgreich?
- Wie verändern sich die Preise in den einzelnen Produktgruppen?
- Mit welchen Trends bei den Produkten müssen Sie rechnen?
- Warum wachsen die Dusch-WCs dynamischer als alle weiteren Sanitärprodukte?
Die Studie „Sanitärkeramik in D/A/CH bis 2030“ enthält 541 Seiten mit 330 Tabellen und Grafiken und ist im Juli 2026 in deutscher Sprache erschienen. Der Preis der Studie beträgt Euro 5.900,– .
Als Auszüge aus der Komplettstudie sind ebenfalls soeben erschienen:
„Waschtische in D/A/CH bis 2030“ mit 311 Seiten zum Preis von Euro 3.900,–
„Toiletten und Dusch-WCs in D/A/CH bis 2030“ mit 398 Seiten zum Preis von Euro 4.900,–
Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer
Zu beziehen sind die drei Marktstudien bei:
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Quelle: Unternehmensberatung Titze GmbH