Neues Energielabel für Staubsauger ab September
Die EU verfolgt seit vielen Jahren das Ziel, den Stromverbrauch von Haushaltsgeräten zu drosseln
. In einem ersten Schritt wurde bereits im Herbst 2014 die maximal zulässige Wattanzahl von Staubsaugern auf 1.600 reduziert. Die kommende Beschränkung auf 900 Watt stellt einen weiteren Schritt dar, dem die Hersteller mit Innovationskraft und laufenden technologischen Optimierungen begegnen müssen, um die Saugleistung trotz strenger Rahmenbedingungen auch weiterhin kontinuierlich zu verbessern. Klaus Guttmann, Vertriebsleiter Bodenpflege & Kleingeräte bei AEG begrüßt die neuen Vorschriften: „Verbraucher achten bei beim Kauf stark auf ökologische Kriterien. Sie wollen aber keinen Komfort- und Leistungsverlust hinnehmen
. Hier ist die Industrie gefordert, ein entsprechendes Produktangebot zu entwickeln.“
Wie sieht das neue Energielabel aus?
Statt bisher von A bis G, wird die Energieeffizienz ab sofort von A+++ bis D abgebildet . Geräte, die derzeit in der Energieeffizienzklasse A angesiedelt wären, fallen auch weiterhin unter A. Einzig die Farbskala verschiebt sich: Bisher grün, markiert A ab September den Übergang in die gelbe Stufe. Die neuen Klassen A+++, A++ und A+ liegen im grünen Farbspektrum. Die Klassen E, F und G –und mit Ihnen ein überdurchschnittlich hoher Stromverbrauch – gehören ab September der Vergangenheit an
. Wie bisher müssen auch der durchschnittliche jährliche Energieverbrauch, die Staub- und Geräuschemissionsklasse sowie die Reinigungsklasse auf Hartboden und Teppich angegeben werden.
Welche Vorteile erwarten die Kunden?
Neben der Stromersparnis, die mit der nächsten Staubsauger-Generation einhergehen wird, erwartet Konsumenten ein weiteres Plus: Geräte dürfen ab dem Stichtag die Lärmgrenze von 80 Dezibel nicht mehr überschreiten. Eine Disziplin, in der etwa AEG mit seiner Silent Air Technologie schon jetzt eine Vorreiterrolle am Markt einnimmt. Weiters müssen Hersteller garantieren, dass eine hohe Reinigungsleistung auf Hartböden (> 98 %) und Teppich (> 75 %) gewährleistet ist – trotz niedrigerer Wattanzahl und für mindestens 500 Arbeitsstunden.
Quelle: asoluto public relations gmbh/Foto Electrolux