Partnerschaft für den Mittelstand GfMTrend und MZE starten Kooperation

Helmut Stauner, Monika Simon

Update zum Start der Jahreshauptversammlung

Zwischen den Zentralen in Neufahrn bei Freising und Neustadt an der Donau liegen nicht einmal 100 Kilometer – nun rücken die beiden Einkaufs- und Serviceverbände auch inhaltlich enger zusammen. Wie GfMTrend-Geschäftsführerin Monika Simon im Rahmen des heutigen Updates über die Verbandsaktivitäten bekanntgab, hatten sowohl der Aufsichtsrat als auch der Delegiertenbeirat in ihren Sitzungen bereits gestern grünes Licht für die Kooperation gegeben.

„Aus strategischer Sicht sind wir zwei ähnlich ausgerichtete Verbände. Wir setzen auf den Mittelstand und möchten ihn mit allem, was wir tun, dabei unterstützen, zukunftsorientiert zu handeln. Diese gemeinsame Zielsetzung verbindet uns. Umso mehr freuen wir uns, nun offiziell eine Kooperation einzugehen“, erklärt Monika Simon.

Die Themenfelder der Kooperation

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen insbesondere folgende Themenfelder:

  • Austausch über die strategische Ausrichtung des Möbelmittelstands und des spezialisierten Fachhandels in den Bereichen Küche, Schlafen, Massivholz und Handwerk: Gemeinsame Interessenvertretung zur Stärkung mittelständischer Handelsstrukturen gegenüber der Politik
  • Analyse von Sortimentsstrukturen: Identifikation von Lieferanten, die den Möbelfachhandel nachhaltig stärken sowie von Sortimenten, die Margen und Alleinstellungsmerkmale sichern, um das jeweilige Leistungs- und Sortimensportfolio zu erweitern
  • Stärkung der didaktischen Kompetenz: Angestrebt werden gemeinsame Schulungs- und Weiterbildungsformate, Austausch von Referenten und Fachwissen, Zusammenarbeit bei Veranstaltungen und Branchenevents
  • Austausch auf Managementebene: Regelmäßige Vernetzungs- und Dialogformate zwischen den Führungsteams beider Verbände, um Innovation zu fördern, Wissentransfer und unternehmerische Entwicklung zu ermöglichen
  • Erfahrungsaustausch: Benchmarks, Erfolgsmodelle und Optimierungspotenziale in Bezug auf Kosten und Strukturen identifizieren,vergleichen und weiterentwickeln

 Stimmen zur Kooperation

Mit Helmut Stauner, Prokurist und Vertriebsleiter bei MZE, ist bereits ein Vertreter des Kooperationspartners auf der GfMTrend-Jahrestagung vor Ort, um die Mitglieder in einem Grußwort auf die Zusammenarbeit einzustimmen. Dabei beschreibt er die Kooperation als ein Angebot an die angeschlossenen Unternehmen: „Beide Verbände verstehen diese Partnerschaft als einen offenen und entwicklungsfähigen Prozess, der auf Vertrauen basiert und sich konsequent an den Anforderungen der Mitglieder orientiert“, betont Stauner.

MZE-Geschäftsführer Rüdiger Gehse blickt ebenfalls optimistisch auf die Zusammenarbeit: „Das übergeordnete Ziel der Zusammenarbeit ist es, die jeweiligen Stärken beider Verbände zu bündeln und dadurch Mehrwerte für die angeschlossenden Mitgliedsunternehmen zu schaffen.“

Monika Simon ergänzt: „Der Fachhandel ist heute zu einem Kulturgut geworden, das in Zeiten internationaler Plattformökonomie von vielen Seiten unter Druck gerät. Der Kern bleibt jedoch stabil und fruchtbar, denn viele Menschen möchten Handel nach wie vor als persönliches und nicht als anonymes Erlebnis wahrnehmen – und genau dafür kämpfen wir gemeinsam.“

Einen Bericht über die Jahreshauptversammlung von GfMTrend lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Wohnkultur.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gfm-trend.de
Quelle: GfMTrend