Schorn & Groh veredelt neuen Scotch Club im Hotel Kristberg mit feinem Eiche-Furnier
Das Unternehmen lieferte mehr als 500 Quadratmeter Echtholzfurnier der Sorte „CoCo Eiche Coffee“ und prägte damit maßgeblich die Atmosphäre des Raumes. Die warme, tiefbraune Oberfläche bildet das gestalterische Rückgrat eines Clubs, der Geschichte und Gegenwart auf besondere Weise verbindet.
Der Scotch Club war seit den 1960er‑Jahren ein fester Bestandteil des Lecher Nachtlebens. Mit der Wiedereröffnung des Hotels Kristberg führt die Familie Zimmermann diesen Ort weiter – nicht als nostalgische Kopie, sondern als zeitgemäße Neuinterpretation. In den frühen Abendstunden dient der Club als Dinner‑Location, später als Bar und Treffpunkt für Gäste, die den besonderen Charakter des Hauses erleben möchten. Spiegelnde Flächen, Stoffe mit Anklängen an die 1970er‑Jahre und gezielte Blickachsen hin zum Dorfkern schaffen eine Atmosphäre, die vertraut wirkt und dennoch neu erzählt ist.
Eine zentrale Rolle übernimmt die Decke des Raumes. Sie besteht aus mosaikartig gegliederten Holzelementen, die sowohl akustisch als auch gestalterisch wirken. Entwickelt wurde dieses Konzept von der acsono AG aus der Schweiz, die das FineMicro System einsetzte – eine Lösung, die hohe akustische und ästhetische Anforderungen erfüllt. Über das Unternehmen ergab sich auch die Verbindung zu Schorn & Groh, deren Furniere die gewünschte Tiefe und Wärme in den Raum bringen.
Das verwendete Eichen-Furnier basiert auf einem natürlichen Phänomen: der langsamen farblichen Veränderung von Eichenholz in moorähnlichen Milieus. Während jedoch bei echter Mooreiche – ebenso wie beim klassischen Räucherprozess mittels Ammoniak – das farbliche Ergebnis weitgehend dem Zufall überlassen bleibt und oft in unkontrollierbaren, tiefschwarzen oder bläulich-grünen Nuancen endet, schließt das innovative CoCo-Verfahren diese technologische Lücke. Das Prinzip der Natur wird hier technisch präzise nachempfunden. Der entscheidende Vorteil: Die Intensität der Verfärbung lässt sich steuern. So ermöglicht das Furnier im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden auch helle und mittlere farbliche Abstufungen. Das Ergebnis ist ein vollständig durchgefärbtes Echtholzfurnier in warmen, erdigen Brauntönen. Im Scotch Club entstand daraus eine Oberfläche, die den Raum erdet und zugleich modern interpretiert.
„Furnier ist ein Material, das Räume prägen kann, ohne sich in den Vordergrund zu drängen“, sagt Dirk‑Uwe Klaas, Geschäftsführer der Initiative Furnier + Natur (IFN). „Im Scotch Club zeigt sich, wie sorgfältig ausgewählte Furniere Atmosphäre schaffen und zugleich die Geschichte eines Ortes weitertragen.“ Für Klaas ist das Projekt ein Beispiel für den zeitgemäßen Einsatz von Furnier: „Schorn & Groh zeigt hier eindrucksvoll, wie traditionelle Materialkompetenz und moderne Gestaltung zusammenfinden. Das Ergebnis ist ein Raum, der stimmig, hochwertig und zugleich unverwechselbar wirkt.“
Edel und attraktiv: Das Eichen-Furnier prägt maßgeblich die Atmosphäre der Räumlichkeiten
Weitere Infos zum Thema Furnier unter www.furnier.de oder www.furniergeschichten.de
Quelle: IFN Furnier/Fotos: © Christian Brandstätter