swiss interior expo 2026 – Hochkarätige Aussteller und erste Programm-Highlights setzen Akzente
Wie auch in den Nachbarländern bewegt sich die Schweizer Möbel- und Einrichtungsbranche in einem anspruchsvollen Marktumfeld – gleichzeitig bleibt die Schweiz ein Premium-Markt mit hoher Kaufkraft und starkem Fokus auf Qualität, Nachhaltigkeit und Design. Und sie ist derzeit der Wachstumsmarkt für die Küchenbranche in Europa. Die positive Entwicklung zeigt sich auch im internationalen Handel: Die Küchenmöbel-Exporte in die Schweiz legten im ersten Quartal 2026 deutlich zu. Während andere wichtige europäische Märkte rückläufig sind, behauptet sich die Schweiz als einer der dynamischsten Absatzmärkte der Branche. (Quelle: Destatis/VdDK). Für Hersteller aus der Schweiz sowie für internationale Marken ist die Schweiz damit aktuell einer der attraktivsten Märkte, um sich resilienter aufzustellen. Und 2026 ist das richtige Jahr, um sich langfristig im Markt mit der Marke zu positionieren: Im Möbelhandel wird eine leichte Stabilisierung erwartet; das Premiumsegment zeigt sich robust; der Onlinehandel wächst. Besonders bei der Küche geht es voran: Im mittleren bis hohen Segment rechnet man für 2026/2027 mit einem positiveren Verlauf. Laut Küche Schweiz könnte das Wachstum bei bis zu 4 Prozent liegen.
Die swiss interior expo kommt also genau zur richtigen Zeit, um von diesen Entwicklungen zu profitieren. Wie es neben vielen weiteren hochkarätigen Ausstellern auch Quooker tut: „Nach unserer erfolgreichen Teilnahme 2024 wissen wir, wie wertvoll eine Fachmesse in diesem exklusiven Umfeld für die Branche ist. Mit unseren hochwertigen Quooker-Armaturen sind wir fest im Schweizer Markt etabliert, und die swiss interior expo bietet eine ideale Plattform, um unsere Innovationen zu präsentieren“, sagt Sven Breitenmoser, Geschäftsführer, Quooker Schweiz AG.
Hochkarätige Aussteller bereits gebucht – Frühstarter setzen Impulse
Neben Quooker haben sich für die zweite Ausgabe der siex eine Reihe starker Marken ihre Präsenz gesichert: Beckermann, Bora, Haier, KH, Liebherr, Orea, SHD und V-Zug etwa sind bereits gesetzt; weitere große Hersteller sind in Vorbereitung. Dabei hat das frühe Engagement einige Vorteile: Wer jetzt einsteigt, profitiert von den Gestaltungsmöglichkeiten eines jungen, dynamischen Formats – und setzt ein sichtbares Signal an Handel, Planer und Projektgeschäft.
2026 steht im Zeichen der Skalierung: mehr Marketing, präzise Zielgruppensteuerung
„Wir wollen unseren Gästen, den Unternehmen genauso wie den Besuchern, eine einmalige Plattform bieten“, sagt Christopher Boss, Geschäftsführer des Veranstalters trendfairs. „Deswegen haben wir das Format konsequent weiterentwickelt.“ Nach dem erfolgreichen Markteintritt 2024 geht sein Team in diesem Jahr mit einem deutlich erhöhten Marketingbudget an den Start. Zudem wurde die Positionierung noch einmal fokussiert und die Besucheraktivierung intensiviert.
Hinter der gezielten Ansprache von Projektanten und Architekten steht eine Besonderheit des Schweizer Marktes: etwa zwei Drittel der Haushalte wohnen zur Miete, die höchste Quote Europas (Quelle: Bundesamt für Statistik). Ein Großteil der Küchen wird deshalb nicht vom Endkunden gekauft, sondern von Bauträgern, Wohnungsgesellschaften und Generalunternehmern geplant und beschafft. Wer den Schweizer Markt erreichen will, muss das Projektgeschäft erreichen. Genau darauf richtet die siex 2026 ihr Besucherprofil aus: mit der Verlegung der Messetage auf Montag bis Mittwoch und einer direkteren Ansprache von Architekten, Projektentwicklern und Wohnbaugesellschaften.
Auch das Angebot wächst: Mit dem neuen furniture square erhalten ausgewählte Möbelmarken aus der Design- und Premiumbranche eine eigene, kuratierte Plattform. Und mit der Erweiterung um Badmöbel folgt die Messe einer Entwicklung, die Handel und Planung längst vorantreiben: Küche und Bad wachsen zusammen. Im Schweizer Projektgeschäft werden beide ohnehin gemeinsam geplant und beschafft. Für Besucher heißt das: mehr relevante Anbieter pro Besuch. Für Aussteller: ein Publikum, das mit konkreten Projekten kommt. Beim Besucherprofil setzt trendfairs auf Qualität statt Masse: 88 Prozent des Fachpublikums kamen 2024 aus der Schweiz. Für 2026 hat das Team die Besucheraktivierung deutlich intensiviert: zahlreiche Kooperationen mit den führenden Fachmedien und Verbänden und gezielte Einladungsprogramme über Multiplikatoren aus Handel, Planung und Projektgeschäft. „Wir versprechen niemandem Rekordzahlen. Wir versprechen die richtigen Gespräche: Schweizer Handel, Planer, Architekten, Projektentwickler – die Menschen, die hier über Küchen und Einrichtung entscheiden“, sagt Christopher Boss.
Stage: Furnishing Futures, nachhaltiger Küchenbau – und Gen Z als Branchenthema
Die Stage macht die siex 2026 zur Wissens- und Dialogplattform. Mit einem Programm entlang der Fragen, die die Branche tatsächlich umtreiben. Den Blick nach vorn öffnet Trendforscher Sacha Willemsen mit Furnishing Futures: Wie Megatrends unser Wohnen neu erfinden. Um nachhaltigen Küchenbau geht es bei Angela Meuter (Loosli) und Alessandra Mezzatesta (Berner Fachhochschule). Die Perspektive von Architektur und Planung bringen Andrin Schweizer und Judit Solt (Chefredaktorin espazium) in einem Talk sowie im Panel mit Patric Simmen auf die Bühne. Und das Zukunftsthema Fachkräfte greift ZEAM auf: Die Agentur, die gemeinsam mit dem VSSM (Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten) junge Menschen fürs Schreinerhandwerk gewinnt, zeigt, wie Betriebe die Generation Z finden – und halten. „Megatrends, Nachhaltigkeit, Planung, Nachwuchs – das sind die vier Fragen, die gerade jeden Betrieb in der Branche beschäftigen“, sagt Christopher Boss. „Wer zur siex kommt, nimmt zu jedem Thema etwas Konkretes mit nach Hause.“
Wer noch als Aussteller dabei sein möchte, kann sich hier über die Beteiligungsmöglichkeiten informieren: www.swiss-interior-expo.ch/aussteller/aussteller-werden.
Quelle: trendfairs

