Wiesner-Hager setzt Maßstäbe in der Büromöbel-Industrie
Traditionelle Schmelzkleberkante versus moderne Laserkante
Bei der Bekantung war es bisher Stand der Technik, Schmelzkleber auf Basis von EVA oder Polyurethan einzusetzen
. Nachteilig bei diesen Verfahren ist eine relativ stark sichtbare Kleberfuge, die zu einer optischen Trennung von Trägerplatte und Kante führt
. Außerdem zieht der Leimauftrag durch austretenden Klebstoff eine nicht vollständig vermeidbare Verunreinigung der Plattenoberfläche nach sich. Diese Kleberreste müssen anschließend unter Einsatz von umweltschädlichen Lösemitteln entfernt werden
. Die relativ weiche Kleberfuge leidet im Gebrauch unter zunehmender Verschmutzung, was zu einer noch stärkeren Sichtbarkeit führt . Anders die Lasertechnik: Bei diesem Verfahren wird kein Klebstoff mehr aufgetragen. Stattdessen wird die aus einem speziellen Kunststoff bestehende Rückseite der Kante mit einem Laserstrahl erhitzt und dabei plastifiziert. Anschließend wird die Kante maschinell aufgepresst, wobei die erstarrende Kunststoffschmelze zu einem Verbund mit dem Trägermaterial führt. Das Ergebnis ist ein Teil wie aus einem Guss, ein mehr oder weniger monolithisches Werkstück ohne sichtbaren Übergang von der Kante zur Dekorschicht.
– Makellose Optik wie aus einem Guss: Das Laserverfahren garantiert eine dauerhaft fugenlose Kante und setzt damit einen echten Meilenstein im Plattendesign.
– Höhere Feuchtigkeitsbeständigkeit durch die „Nullfuge“
– Umweltfreundlich durch Verzicht auf Klebstoff, organische Reinigungsmittel und durch geringeren Energieverbrauch

Wiesner-Hager fugenlose Laserkante Technologie
Quelle. Wiesner Hager