Schlafzimmer 2025 – Der Markt macht Wachstum möglich

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Die Inlandsmarktversorgung des Gesamtmarktes Schlafraummöbel in Deutschland, bestehend aus Betten, Matratzen, Lattenrosten und Stauraummöbeln entwickelte sich 2017 mit einem Anstieg von 139 Millionen Euro auf insgesamt 2.235 Millionen Euro zu Herstellerabgabepreisen positiv. Das entspricht einem realisierten Handelsvolumen von 5.113 Millionen Euro.

Den größten Marktanteil an der Inlandsmarktversorgung in Millionen Euro erreichten 2017 die Stauraummöbel mit 44%, wobei der Anteil der Kleiderschränke nach Maß auf 4,4% steigt. Erster Verfolger sind die Matratzen mit 31,6%. Betten erreichen 17,3% und Lattenroste noch 6,7% des gesamten Inlandsmarktes mit Schlafraummöbeln.

Bis 2025 prognostiziert Titze für Stauraummöbel erneut einen Anteil von 44%, wobei sich die Holzteile rückläufig entwickeln. Die Innenausstattung hingegen legt weiter zu. Ebenso steigt der Anteil der Kleiderschränke nach Maß auf fast 6% an. Erster Verfolger bleiben die Matratzen. Sie müssen aber einen Rückgang um 1,1% auf 30,5% hinnehmen.

Betten erreichen ein kleines Plus und kommen auf 17,9%. Boxspringbetten können ihre starke Marktposition in den nächsten Jahren bewahren. Lattenroste legen durch technologische Innovationen um 1% zu und kommen auf 7,7% des gesamten Volumens.

Den Markt dominieren die Vertriebswege des Möbelhandels

Der Bettenhandel erreicht nur noch 23% Marktanteil. Den Markt dominieren die Vertriebswege des Möbelhandels, die allerdings um 3% auf 51,5% zurückgefallen sind. Völlig unstrittig ist die positive Entwicklung des Distanzhandels mit 16,5% Marktanteil und deutlichem Wachstum pro Jahr. Der Objektmarkt steigt ebenfalls um 2% auf 8,5% an.

Die Marktanteile verschieben sich bis 2025 auch bei der Betrachtung aller Schlafraummöbel erheblich. Die Mitnahmevermarktung und der Möbeldiscount haben noch geringe Gewinne zu verzeichnen und der Möbelfachhandel wird deutliche Einbußen hinnehmen. Der Bettenhandel und der -discount verlieren stetig. Der Distanzhandel dagegen wird seinen Marktanteil von 8,5% in 2011 bis 2025 auf 23,0% weit mehr als verdoppeln
. Sehr positiv entwickelt sich das Objektgeschäft auf 9,5% in 2025.

Wer auf Basis der vorliegenden Zahlen denkt, alles läuft rund beim Absatz von Produkten für das Schlafzimmer, der irrt gewaltig. Der in den letzten Jahren thematisch interessanteste Teilbereich der Möbelbranche, das Thema Schlafen, könnte sich noch deutlich erfolgreicher entwickeln. Doch ein Wachstum funktioniert nur durch gezielte Veränderungen und Innovationen, die Handel und Industrie bis 2025 realisieren müssen. Es werden daher aus dieser Marktstudie folgende Schlussfolgerungen gezogen.

  • Zu wenige Begehrlichkeiten für das Einrichten schaden dem stationären Handel.
  • Die Warenpräsentation langweilt viele Endverbraucher.
  • Nur Ikea vermarktet das Thema Stauraum konsequent. Eigentlich unfassbar, weil die Verbraucher stets auf der Suche nach größerem und besser strukturierten Stauraum auch im Schlafraum sind.
  • Eine Nachrüstung von Stauraum ist im traditionellen Möbelhandel nahezu unmöglich.
  • Das Wachstum des Onlinehandels gewinnt weiter an Geschwindigkeit.
  • Feste Geschäftsmuster gibt es nicht mehr
    . Stationärer Handel verkauft online, Onlinehändler eröffnen stationäre Shops
    . Alles wird möglich.
  • Das Objektgeschäft entwickelt sich zur Absatzalternative auch für viele Hersteller.
  • Boxspringbetten setzen ihren Siegeszug mit neuen Innovationen fort . Neue Unterfederungssysteme verbessern das Design der Boxspringbetten.
  • Der klassische Lattenrost wird von innovativen Unterfederungssystemen abgelöst.
  • Kleiderschränke nach Maß und als weitere Entwicklung begehbare Kleiderschränke fördern die Individualität und werden zum Liebling der Endverbraucher.
  • Virtual und Augmented Reality verändern den Verkaufsprozess in den nächsten Jahren gravierend.

Was jedoch der Branche gänzlich fehlt, sind gemeinsame Ansätze von Industrie und Handel zum Wohle des Endverbrauchers, um das wirklich vorhandene Marktpotential gezielt abzuschöpfen.

Studieninhalte

Erscheinungsdatum: Dezember 2018
Umfang: 465 Seiten, 289 Tabellen und Grafiken
Preis: 3.000,– Euro zuzüglich Mehrwertsteuer

Zu beziehen bei:

Unternehmensberatung Titze GmbH
Auf den Stöcken 16
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GERMANY
Fon +49-2182-871200
Fax +49-2182-8712022
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www.titze-online.de

Quelle: Titze

 

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