Um diesen erfolgreichen Weg auch in Zukunft beizubehalten, investiert das Unternehmen regelmäßig in den Ausbau der Fertigung. Im letzten Jahr wurden zwei neue Anlagen für die Korpusfertigung der Produktlinie systemat in Werk 2 in Betrieb genommen. Außerdem wurde in die Kleinteilkommissionierung investiert, um auch hier die Fehlerquote auf ein Minimum zu reduzieren.

Für 2015 und 2016 sind Investitionen in Höhe von rund 20 Millionen Euro geplant
. Dirk Krupka (im Bild oben), Geschäftsführer Bereich Technik und Verwaltung, betont: „Das Wichtigste beim Ausbau unserer Kapazitäten und der Automatisierung der Fertigung ist die kontinuierliche, qualitative Verbesserung und Beherrschbarkeit unserer Prozesse.“ Knapp 12 Millionen Euro werden in die Automatisierung des Werks 3 investiert, in dem die Produktlinie classic hergestellt wird. Die Kapazitäten für die Fertigung von Fronten und Korpussen kann so erhöht werden.

Die moderne Häcker Korpusfertigung
Eine weitere Investition in Höhe von 8,5 Millionen Euro wurde bei der Firma IMA Klessmann getätigt
. Von dem im
Nachbarort Lübbecke ansässigen Unternehmen werden drei vollautomatisierte Losgröße-1-Fertigungszellen zur Produktion von Möbelteilen wie Korpusseiten, Abdeckböden, Wangen und Nischenverkleidungen in den nächsten 15 Monaten an Häcker ausgeliefert und installiert.
Aktuell fertigt Häcker 770 Küchen pro Tag
Um das bisherige Wachstum und den weiteren Produktionsausbau personell abzudecken, wurde die Belegschaft von 1.100 auf 1.200 Mitarbeiter erhöht. „Auch hier wird unser Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern in den nächsten Jahren noch weiter steigen“, sagt Dirk Krupka.
Das Unternehmen Häcker Küchen
Das inhabergeführte Familienunternehmen Häcker Küchen produziert seit 1965 moderne Einbauküchen am Standort Rödinghausen, Ostwestfalen, dem Zentrum der deutschen Küchenmöbelindustrie. Über 1.200 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2014 einen Umsatz von 406 Millionen Euro, der Exportanteil liegt aktuell bei rund 38 Prozent. Die Entwicklung des Unternehmens wird durch ein kontinuierliches Wachstum und zukunftsweisende Investitionen geprägt
. Derzeit werden über 60 Länder auf allen Kontinenten mit Küchen „Made in Germany“ beliefert . Dem Fachhandel stehen zwei Produktlinien für die unterschiedlichen Marktsegmente zur Verfügung: im Einstiegsbereich classic und classicART sowie im mittleren und gehobenen Preissegment systemat und systematART.
Quelle: Goos Communications
