„Nachhaltig“ – was bedeutet das eigentlich genau? Das Wort ist seit Jahren schon in aller Munde, aber was sich alles dahinter verbirgt, lässt sich nicht so einfach in einem Satz sagen
. Von recycelten Materialien bis hin zu fairen Produktionsbedingungen umfasst „Nachhaltigkeit“ eine ganze Palette an Kriterien.
Eine unabhängige Jury hat dazu Aussteller der Messe nach sechs Kriterien ausgewählt: umweltfreundliche Materialien, ressourcenschonende Herstellung, faire und soziale Produktion, Re-/ Upcycling-Design, Handarbeit und nachhaltige Innovation. Im Ethical Style Guide werden 2017 über 220 nachhaltig produzierende Unternehmen aus 50 Ländern gelistet.
„Nach der positiven Resonanz zur letzten Ambiente werden wir den Ethical Style Guide als Kompendium für nachhaltige Konsumgüter auch zur kommenden Veranstaltung wieder anbieten
. Es ist uns einfach ein Anliegen, unseren Einkäufern in diesem ebenso komplexen wie zukunftsträchtigen Markt der nachhaltigen Produkte Orientierung und Transparenz zu bieten“, so Nicolette Naumann, Vice President Ambiente. Der Guide zeigt auf einen Blick, welche Unternehmen nach welchen der sechs Kriterien produzieren.

Stand des Ausstellers Bibol aus Frankreich
. Das Unternehmen setzt auf umweltfreundliche Materialien.
Zur Jury gehören Fachleute wie Rudi Dalvai von der World Trade Organization, Kees Bronk vom CBI (Centre for the Promotion of Imports from Developing Countries), Lutz Dietzold vom Rat für Formgebung oder Dominik Müller vom TÜV Rheinland . Aber auch Gerhard Friesacher von der Changemaker AG, der Experte für textile Nachhaltigkeitskriterien Max Gilgenmann, Mimi Sewalski vom Onlineshop Avocadostore.de und Sabine Meyer von Side by Side sind Mitglieder der Jury.
Auf der Messe sind die Stände sämtlicher Aussteller, die in den Guide aufgenommen wurden, mit dem Label „Ethical Style“ gekennzeichnet
. Außerdem sind diese Unternehmen auch jetzt schon in der Online-Ausstellersuche zu finden: www.ambiente.messefrankfurt.com.
Quelle: Messe Frankfurt
