Onlineeinkäufe in Europa: Die Unterschiede werden schnell größer

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Dass die Briten sehr onlineaffin sind, ist kein Geheimnis, und deshalb führen sie auch das aktuelle Ranking an
. Erstaunlich sind jedoch die hohen Zuwachsraten. Im Schnitt sind die Online Ausgaben im letzten Jahr um knapp 100 € pro Person gestiegen. Zwar haben die Briten eine hohe Kaufkraft, doch der wesentliche Grund liegt im vergleichsweise hohen Anteil des Online Lebensmittelhandels
. Im Jahr 2016 wurden 221 € je Einwohner dafür ausgegeben.

Die Onlineumsätze in der Schweiz sind vor allem durch den steigenden Wechselkurs und durch die hohe Kaufkraft zu verzeichnen
. In den letzten Jahren sind der Wert der Franken und damit die Endkundenpreise derart stark gestiegen, dass es zu Kaufkraftabflüssen kommt, sowohl stationär als auch online.

Am unteren Ende des Ranking der Onlineumsätze liegen Russland und die Türkei mit Werten unter 80 € je Einwohner und Jahr
. Die durchschnittlich geringe Kaufkraft verbindet sich in diesen Ländern mit einer ungünstigen räumlichen Struktur und Topographie: Die logistischen Anforderungen für eine online bestellte Ware etwa im nördlichen Sibirien wären wohl nicht zu meistern. So besteht in diesen beiden Ländern das Entwicklungspotenzial vor allem in den städtischen Agglomerationen, wo auch die kaufkraftstärkeren Bevölkerungsschichten wohnen.

Am dynamischsten entwickelten sich zwischen 2015 und 2016 übrigens die Online Einkäufe in Großbritannien, Deutschland, Italien und den Niederlanden.

Quelle:RegioData

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