Wohnen & Interieur 2018 in der Messe Wien – 55.000 m2 voll trendiger Wohnträume

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Wo, wenn nicht auf Österreichs größter und führender Messe für Wohn(t)räume werden die Wohn-, Design- und Gartentrends des Jahres 2018 präsentiert. Vom 10. bis einschließlich 18. März 2018 öffnen die Tore der Wohnen & Interieur in der Messe Wien. Über 750 Aussteller und Marken präsentieren sich auf 55.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche; 40 Firmen sind heuer neu dabei.
Ein Vorab-Rundruf unter den Ausstellern kristallisiert schon jetzt die Wohntrends des Jahres heraus:

Trend 1: Hygge – der neue Lebens-Trend
Fürs Wohnen werden internationale „Lebens-Trends“ gebündelt – in Zeiten von Globalisierung, Urbanisierung und Digitalisierung setzt seit einiger Zeit „Hygge“, der dänische Begriff für Gemütlichkeit einen Gegenpol, der Geborgenheit bietet, wo Heimkommen noch etwas mit „heim ins Nest“ bedeutet, in ungestörte Sicherheit. Echtes, Pures und Natürlichkeit haben dabei großen Anteil.
 
Trend 2: Wohnen als „Privatissimum“
Einflüsse von außen und ganz private Wohlfühl-Bedürfnisse verschlingen sich zum eigenen Raum, zum Heim, das Doris Reitinger B.A. vom Einrichtungsstudio Scharfmüller in St. Pölten als „etwas sehr Intimes“ bezeichnet. „Smart Home-Lösungen“ bringen Komfort, Bequemlichkeit und Zeitgewinn durch intelligente Geräte, von Fenstern über sinnvolle Beschattungssysteme und individuelle Wintergärten bis hin zum cleveren Insektenschutz, gesteuert und überwacht auch über Smartphone oder Tablet.

Trend 3: Ultraviolett setzt markante Akzente
Als Farbe des Jahres 2018 wurde Ultraviolett aus der Pantone-Palette gewählt: dramatisch, imaginativ, feminin und mystisch… vorwiegend für Accessoires wie Decken, Kissen und nette Dinge, weniger für Großteile wie Polstermöbel, für die nach wie vor Weiß, Naturtöne, Schlamm, Grau und Schwarz den Vorzug erhalten. Drum herum darf bunt kombiniert werden, wobei das Blau-Grün-Petrol-Spektrum fortgeführt und neu getönt wird. Pflanzlich-unaufdringliches Olivgrün kommt als sanfte Nuance hinzu. Neben Naturhölzern spielen auch Alu und Glas mit, teils kombiniert mit Holzleisten und Marmor – Bronze-, Kuper- und Bleitöne werden zu Trendfarben
. Luftige Korpusmöbel und Raumteiler gewähren Durchblicke und ein Spiel von Licht und Schatten.

Trend 4: Selbstbewusste Kunden
Kommerzialrat Dr. Georg Emprechtinger von TEAM 7, Sprecher der heimischen Möbelindustrie: „Selbstverständlich wird es immer eine Nachfrage nach preisgünstigen Serienmöbeln geben, gerade bei Ersteinrichtern. Insgesamt aber ist der Kunde sehr viel bewusster in seinen Entscheidungen geworden. Die Zeit der seelenlosen Massenprodukte ist vorbei . Investiert wird zunehmend in Stücke, bei denen man weiß, woher sie kommen und wie diese gefertigt wurden.“ Und das Design? „Ein Möbel kann noch so intelligent die individuellen Bedürfnisse des Nutzers erfüllen – wenn es nicht gefällt, hat es keine Chance. Ein zeitlos gültiges, ansprechendes Design ist deshalb zentral.“

Der wichtigste Trend 2018 lautet: Individual Living
Die Breite der Farbspektren erlaubt geballte Individualität, jeder kann sich seine Farbwelten zusammenstellen. Doch Individual Living ist weit mehr und so lautet nun auch der allerstärkste Trend des Jahres. „Hinter namhaften Marken steckt eine Vielfalt von Möglichkeiten, die der Kunde oft gar nicht ahnt“, sagt DI Stefan Grünbeck von Grünbeck Einrichtungen in Wien, „alles ist konfigurierbar

. Unterschiedliche Armlehnen und Beine, Tiefe und Höhe von Sitzmöbeln können nach Belieben variieren. Gute Hersteller sind flexibel.“

Bedarfsanalyse, Planung und VR-Brille
Individuelle Bedarfsanalyse und professionelle Planung macht den Unterschied zum „Zusammenwürfeln“ ohne Expertenberatung. Reitinger: „Um Kunden die Vorstellung zu erleichtern, bieten wir auf der Messe und danach auch im Schauraum eine Virtuell Reality-Brille an: Für den Kunden ist es ein Erlebnis, durch eine selbst geplante Küche quasi zu gehen und in alle Winkeln zu schauen.“

Urbaner Wohnraum, junge Formensprache
Sicht- und spürbarer Komfort geht von den Sitzgruppen mit Tiefen bis zu 110 cm aus; trotz ihres Volumens wirken sie leicht, beinah schwebend, einfach und reduziert, in dynamisch-junger Formensprache. Doch mit explodierenden Wohnraumpreisen verknappt sich in Großstädten der Raum – kleinere Dimensionen hochwertig-bequemer Sitzmöbel sind die Folge, „eine spannende Herausforderung“, so Grünbeck.

Bänke lassen Gemeinschaft zelebrieren
Gibt es nationale Einrichtungstrends? Dr. Emprechtinger: „Allgemein sehen wir eine zunehmende Internationalisierung von Wohntrends, eine Folge der Globalisierung. Wir haben sicherlich eine besondere Affinität zu Holz, zur Natur, zum Handwerk. Eckbänke – Bänke allgemein – gehören zu den österreichischen, aber auch süddeutschen Wurzeln. Denn sie zelebrieren die Gemeinschaft und sind ein Zitat des ursprünglichen, bäuerlichen Lebens.“ Und noch etwas, nicht nur in Österreich: „Nachhaltigkeit, ökologisch sinnvolle Produktionen und unbehandelte Möbel sind ein Thema mit Zukunftspotential. Die Verbraucher achten deutlich stärker auf ihre Gesundheit und wollen keine Chemie im Wohn- oder Schlafzimmer.“

Günstiges Online-Ticket um € 8
Zu sehen sind all diese Trends bei der nächsten Wohnen & Interieur, vom 10. bis 18. März 2018 in der Messe Wien. Das vergünstigte Tagesticket für den Besuch kostet online € 8,–, an der Tageskasse € 14,–. Von Samstag, 10. bis Samstag, 17. März ist die Messe täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr, am Sonntag, 18. März, von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.wohnen-interieur.at
Quelle: Reed Messe
 

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