Wenngleich sich die privaten Haushalte im vergangenen Jahr bei Einrichtungsinvestitionen generell zurückhielten, bei der Küche wurde offenbar nicht gespart
. Bei tendenziell steigenden Preisen wuchsen im Jahr 2015 die Herstellererlöse um +1,8% geg. VJ auf 374 Millionen Euro. Und das aus gutem Grund, setzt man doch hierzulande immer stärker auf Qualität
. Der Ausstattungsumfang der Küchen steigt, in immer mehr Küchen sind die Oberflächen in Lack oder in hochwertigem Kunststoff-Dekor ausgeführt
. Und dabei haben die österreichischen Marken klar die Nase vorne. Mengenmäßig lag der Marktanteil österreichischer Marken bei 44 Prozent, wertmäßig bei 51 Prozent . Etwa die Hälfte davon entfällt auf Marktführer DAN Küchen.
Dass der Markt sich besser entwickelte als die meisten anderen Einrichtungs-Warengruppen, hatte aber auch mit der nahezu stabilen Nachfrage nach Küchenmöbeln zu tun. Dazu beigetragen hat nicht zuletzt die steigende Anzahl an Wohnungsfertigstellungen. Denn im Gegensatz zu Sofa, Esstisch oder Bett wird eine Küche beim Bezug eines Neubaus selten mitgenommen. In der Regel wird diese neu angeschafft. Folglich wuchs auch die Nachfrage aus dem Neubau signifikant um nahezu acht Prozent geg. VJ. Der Austausch von bestehenden Küchen war indessen um knapp drei Prozent geg. VJ rückläufig.
Tabelle: Marktentwicklung Küchenmöbel in Österreich | Herstellerumsatz in Mio
. Euro
| Umsatz in Mio. Euro | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 |
| Küchenmöbel | 367 | 360 | 367 | 374 |
Die Berechnung wurde mit aller gebotenen Sorgfalt – aber ohne Gewähr – erstellt.
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Quelle: BRANCHENRADAR Küchenmöbel in Österreich 2016
