Im Jahr 2017 wurden am heimischen Markt mit Büromöbeln und Bürositzmöbeln insgesamt 231 Millionen Euro umgesetzt. Im Vergleich zu 2016 entspricht dies einem Plus von 7,6 Prozent, womit auch die Umsatzdelle aus 2016 vollständig ausgeklopft werden konnte. Der Anstieg war nahezu zur Gänze nachfragegetrieben
. Die Erlöse stiegen in allen Kundengruppen, mit Ausnahme des Finanzsektors. Angeschoben wurde der Markt zu etwa 60 Prozent durch vermehrte Ersatzbeschaffungen, im Neubau waren vor allem Großprojekte in Wien entscheidend.
Der Aufschwung erfasste zudem Bürostühle (+10,3% geg. VJ) und Büromöbel (+6,2% geg. VJ) gleichermaßen
. So erhöhte sich der Umsatz mit Arbeitsplätzen (Schreibtische inklusive allfälliger Container) um 6,2 Prozent gegenüber Vorjahr und mit Büroschränken um 6,9 Prozent gegenüber Vorjahr. Bürodrehstühle wuchsen erlösseitig um 11,3 Prozent gegenüber Vorjahr, Kommunikationsstühle um 5,7 Prozent gegenüber Vorjahr. Das steilste Wachstum erhob der BRANCHENRADAR allerdings für Kommunikationstische mit plus 17,5 Prozent gegenüber Vorjahr.
Regional betrachtet lieferten Wien (+13,3% geg
. VJ) und die Steiermark (+10,4% geg . VJ) überdurchschnittlich hohe Wachstumsbeiträge, wenngleich auch in Oberösterreich (+5,3% geg. VJ) und in Salzburg (+7,0% geg. VJ) das Geschäft überaus erfreulich lief. Der Marktanteil der österreichischen Anbieter sank allerdings signifikant um 1,7 Prozentpunkte auf 74,1 Prozent.
Grafik: Marktentwicklung Büromöbel in Österreich (KFP-Markt)
Der KFP-Büromöbelmarkt umfasst folgende Produktgruppen: Arbeitsplätze, Schränke, Gliederungselemente, Drehstühle, Kommunikationsstühle, Kommunikationstische (exkl
. Ersatzteile, Objektstühle und Sonstige Sitzmöbel).
Tabelle: Marktentwicklung Büromöbel in Österreich (KFP-Markt1) | Herstellerumsatz in Mio. Euro
| Umsatz in Mio. Euro | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 |
| Büromöbel | 221,2 | 231,1 | 214,5 | 230,7 |
Die Berechnung wurde mit aller gebotenen Sorgfalt – aber ohne Gewähr – erstellt.
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Quelle: Branchenradar
