Die Piazza „innovation of interior“ in der Halle 4.2 stellt auf der interzum 2015 das Thema „4th Industrial Revolution: 3D Printing“ in den Mittelpunkt. Auch wenn es für viele noch nach Zukunftsmusik klingen mag: Additive Produktionstechnologien, zu denen der 3D-Druck gehört, bieten schon jetzt Alternativen zur konventionellen Fertigung
. Insbesondere für die Möbelindustrie und die Innenarchitektur eröffnen sich hier spannende Möglichkeiten. Rund 70 Exponate werden gezeigt, darunter Drucker, die live Produkte herstellen.
Das Sonderformat „innovation of interior“ stellt im Rahmen der interzum 2015 auf seiner Piazza in der Halle 4.2 Themen vor, die insbesondere für Architekten, Designer und Industriedesigner eine hohe Relevanz haben
. Schon jetzt lässt sich absehen, dass die Eventfläche diesmal nicht nur die genannte Zielgruppe anspricht, sondern für das gesamte Messepublikum hochinteressant sein wird
. Präsentiert werden in einer Kooperation mit dem Experten Dr. Sascha Peters von Haute Innovation, Berlin, generative Fertigungsverfahren für Design und Architektur. „Die Potenziale der generativen Fertigung und des 3D-Druckens haben sich in den letzten beiden Jahren zu einer ernst zu nehmenden Alternative zu den konventionellen Produktionstechnologien entwickelt“, erläutert Dr
. Peters. „Einige Experten sprechen bereits von einem bevorstehenden Wandlungsprozess, der die Auswirkungen einer industriellen Revolution haben kann, wenn diese Technologie mit den Möglichkeiten des Internets verknüpft wird.“
Projektmanager Matthias Pollmann erklärt, warum der 3D-Druck für die interzum so wichtig ist: „Generative Fertigungsverfahren werden immer häufiger auch als relevant für die Möbelindustrie und die Innenarchitektur diskutiert
. Wir wollen unseren Besuchern die Möglichkeit bieten, dieses Thema im Rahmen der Ausstellung ‚4th Industrial Revolution: 3D Printing‘ bei uns in Köln zu entdecken.“
Insgesamt 70 Exponate werden auf der Piazza des „innovation of interior“ zu sehen sein, darunter einige Drucker, die live auf der Messe Objekte herstellen werden . Der Big-Rep-Drucker wird zum Beispiel ein Möbel anfertigen, der Foodprinter– wie der englische Name schon verrät – einige Leckereien produzieren. Auch ein kompaktes und bezahlbares Modell wie der iRapid ist Teil der Ausstellung. Außerdem werden Objekte von der Keramik über Textiles bis hin zu Leuchten gezeigt, die die potenziellen Einsatzbereiche andeuten und die Vorteile der Prozessketten mit additiven Techniken skizzieren.
Abgerundet wird das Themenspektrum mit einer Konferenz am 7. Mai 2015. Hier geht es um Potenziale und Möglichkeiten des 3D-Drucks, um neue Technologien und Materialien und die spannende Frage: „Gedruckte Architektur: Wann erleben wir die erste marktfähige Anwendung im Bauwesen?“
Weitere Informationen gibt es unter: www.innovation-of-interior.com
Quelle: Messe Köln
