Möbel zu drucken klingt nach Science-Fiction? Nicht mehr ganz, denn die Technik des 3D-Drucks ist mittlerweile auch in der Architektur angekommen
. Deshalb widmet die interzum diesem Thema auf der Piazza „innovation of interior“ in Halle 4.2 einen Schwerpunkt. Dort wird nicht nur bestaunt, sondern natürlich auch gedruckt – und vor allem mit vielen Experten während der vier Messetage gefachsimpelt. „innovation of interior“ greift damit eines der brandheißen Themen dieser Tage auf.
Die Piazza „innovation of interior“, kurz ioi, in der Halle 4.2 ist ein Sonderformat der interzum für Architekten, Innenarchitekten und Industriedesigner mit einem einzigartigen, vielfach zukunftsweisenden Produktangebot, das innovative Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten visualisiert. Das Format war auf den letzten Messen so erfolgreich, dass die Koelnmesse es als Marke weiter ausbauen wird: ioi soll künftig als Plattform für die genannte Zielgruppe bei anderen Kölner Messen veranstaltet werden
. Die Premiere war im Oktober 2014 auf der Orgatec, der Leitmesse der Büromöbelindustrie, wo ioi eine Sonderfläche belegte.
Verschiedene Themen wurden auf der Orgatec präsentiert, unter anderem der 3D-Druck, welcher im Mai 2015 in den Mittelpunkt der interzum-Piazza rücken wird. Denn unter anderem durch den Hype um die sogenannten Consumer-Drucker ist das allgemeine Interesse am dreidimensionalen Druck in den letzten Jahren enorm gestiegen
. Dr. Sascha Peters von Haute Innovation, der als externer Experte für die Fläche verantwortlich zeichnet, über die Piazza auf der Orgatec: „Wir hatten ein sehr gutes Feedback zu der Sonderfläche
. Neben den ausgestellten Funktionswerkstoffen und nachhaltigen Materialien gab es einige Exponate zu den Themen 3D-Druck und ‚Additive Manufacturing‘, die für großes Aufsehen gesorgt haben. Es wurde auch schon live gedruckt: ,7Tage7Hocker’ hieß das Projekt des Designers Thorsten Franck aus München, bei dem jeden Tag ein Hocker entstand.“
Auf der interzum wird sogar auf mehreren Anlagen aktiv gedruckt . An ausgewählten Projekten von Designern und Architekten sowie von Wissenschaftlern und Start-up-Unternehmen können Besucher die unterschiedlichen Materialitäten, Baugrößen, Strukturen und Oberflächen erleben und nachvollziehen
. Zudem erläutern Experten Aspekte und Möglichkeiten der generativen Fertigung für den Möbelbau und das Interior Design. Mit diesem Schwerpunkt wird die Piazza „innovation of interior“ ein heiß diskutiertes Thema kompetent auf der Kölner Zuliefermesse vorstellen und damit den Markt rund um additive Techniken sicherlich noch einmal befeuern.
Nun ist auch die vor Kurzem überarbeitetet Webseite www.innovation-of-interior.com online gegangen. In übersichtlicher Form bietet die Homepage laufend Informationen zum aktuellen Stand von „innovation of interior“. Auch die Netzwerkplattform MaterialTransformation, die Unternehmen und Studenten für Hochschulprojekte zusammenbringen soll, ist über die Internetseite zu erreichen. Mit dem neuen Look und regelmäßigen Updates will die Koelnmesse dafür sorgen, dass „innovation of interior“ auch über dieses Medium als Marke bei Architekten, Designern und Produktentwicklern noch stärker ins Bewusstsein rückt.
Die nächste interzum findet vom 5. – 8. Mai 2015 statt.
Weitere Informationen unter: www.interzum.de
Quelle: Köln Messe
