Svoboda Büromöbel – Millionenpleite eines Büromöbelherstellers

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Das Unternehmen wurde 1999 gegründet und beschäftigt sich mit der Erzeugung von Büro- und Organisationsmöbeln, Chefzimmer- und Konferenzmöbeln, etc. Darunter auch die Entwicklung der Modelle und Möbelprogramme der Eigenerzeugung sowie kundenspezifische Entwicklungen (Reihe von firmeneigenen Patenten mit firmeneigenem Vertriebsapparat für ganz Österreich)
. Folgende Betriebsstätten sind neben 3100 St. Pölten betroffen: 1150 Wien, 4070 Eferding, 5020 Salzburg, 6020 Innsbruck, 8020 Graz, 9020 Klagenfurt

Ursprünglich war das Unternehmen ein Familienbetrieb. Im März 2016 erwarb eine Gruppe die Anteile der Antragstellerin im Rahmen einer Unternehmenskrise

. Von der neuen Geschäftsführung wurden erhebliche Restrukturierungsmaßnahmen gesetzt, die anfänglich Wirkung gezeigt haben.

Im Laufe des 2. Quartals 2017 hat sich allerdings gezeigt, dass die Kombination der schwierigen Situation am Büromöbelsektor und den Altlasten zu einer neuen wirtschaftlichen Krise führte. Daher wurden Investoren gesucht. Ende 2017 wurden die Anteile an den aktuellen Gesellschafter übergeben
. Zuletzt wurde mit einem namhaften strategischen Partner verhandelt . Die Gespräche konnten nicht vor Eintritt der materiellen Insolvenz finalisiert werden. Im Rahmen des Sanierungsverfahrens sollen diese Gespräche erfolgreich fortgesetzt werden.

Es sind 288 Gläubiger und 105 Arbeitnehmer betroffen. Den Aktiva von rund 2,1 Mio EUR stehen Passiva von ca. 8,14 Mio EUR gegenüber.

Das Unternehmen soll fortgeführt werden. Den Gläubigern wird eine Quote von 30% binnen zwei Jahren angeboten.
Quelle: Creditreform

 

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