Sie produzieren umweltschonend, legen Wert auf faire und soziale Bedingungen oder setzen auf Re- oder Upcycling: Insgesamt wurden 42 Aussteller aus elf Ländern für den Ethical Style Guide der Tendence ausgewählt. „Damit bieten wir Einkäufern in diesem höchst komplexen Angebotssegment Orientierung und Transparenz“, so Philipp Ferger, Group Show Director der Tendence
. Der Guide listet gezielt nachhaltige oder ethisch hergestellte Produkte und wird künftig Teil des Katalogs der Messe sein
. „Nach der erfolgreichen Einführung des Ethical Style Guides zur Ambiente 2016 ist es uns ein Anliegen, dieses wichtige Thema auch für die Tendence voranzutreiben . Denn die sogenannten ‚grünen Produkte‘ unter den Konsumgütern zählen zu den wachsenden Marktsegmenten, die wir bewusst fördern möchten“, so Ferger weiter.
Anhand von sechs Kategorien wie ‚Eco-Friendly Material‘, ‚Eco-Optimised Production‘, ‚Fair & Social Production‘, ‚Re-/Upcycling Design‘‚ ‚Handmade Manufacturing‘ und ‚Sustainable Innovation‘ informiert der Ethical Style Guide über die unterschiedlichen Aspekte von Nachhaltigkeit bei den entsprechenden Tendence-Ausstellern.
Zur Jury aus unabhängigen Fachleuten gehören unter anderem Rudi Dalvai von der World Trade Organization, Kees Bronk vom CBI (Centre for the Promotion of Imports from Developing Countries), Lutz Dietzold vom Rat für Formgebung oder Ralf Müller vom TÜV Rheinland. Aber auch Gerhard Friesacher von der Changemaker AG, Sabine Meyer von Side by Side genauso wie der Experte für textile Nachhaltigkeitskriterien Max Gilgenmann oder Mimi Sewalski vom Onlineshop avocadostore.de sind Teil der Jury. „Viele Unternehmen sind im Bereich Nachhaltigkeit und fairer Produktion bereits aktiv
. Der Ethical Style Guide ermöglicht es ihnen, diesen Mehrwert zu zeigen und auch für Einkäufer sichtbar zu machen. Die bei der diesjährigen Tendence ausgewählten Unternehmen beeindrucken durch eine Vielfalt nachhaltiger und sozialer Maßnahmen und inspirieren damit sicherlich auch andere Unternehmen, in Zukunft einen Schritt in diese Richtung zu gehen“, so Sewalski.
Kees Bronk vom CBI sieht das Ganze ebenfalls positiv: „Der Ethical Style Guide hilft meiner Meinung nach dabei, die Diskussion über Nachhaltigkeit bei Industrie und Handel zu einem normalen Bestandteil der geschäftlichen Verhandlungen ebenso wie der Marketing Kommunikation zu machen.“ Konkret befragt zu den Herstellern, die im Guide gelistet sind, sagt Bronk: „Jedes der Unternehmen im Ethical Style Guide macht ein ‚grünes‘ Statement, jedes auf seine eigene Art
. Auf diese Weise zeigen die Hersteller, dass sie Teil dieser neuen ‚grünen‘ Bewegung der Home Decoration und Home Textiles Industrie sind. Denn ‚Grün‘ ist der neue Mehrwert – und die Unternehmen im Ethical Style Guide sind die Pioniere dieser Bewegung.“
Aussteller wie Capventure, David Fussenegger, Gerlinde Hofer, IHR Ideal Home Range, Koziol oder Pad Home Design und Tudi Billo Papers wurden von der Jury zum Beispiel für die Kategorie ‚Eco-Friendly Material‘ ausgewählt. Für eine ‚Eco-Optimised Production‘ sind Unternehmen wie Holzpost, Olbrish, Wax Industri Nusantara oder Werkhaus gelistet. Re-/Upcycling Design gehört zum kreativen Profil von Firmen wie Daff, Handed by, House of Emotions, Ninelives oder Paprcuts. Generell gilt: Viele der Hersteller sind in mehr als nur einer der sechs Kategorien zu finden. Zum besseren Auffinden vor Ort sind die Stände der Ethical Style-Aussteller zusätzlich mit einem grünen Label gekennzeichnet.

Der Anbieter Daff wurde zur Tendence 2016 für den Ethical Style Guide ausgewählt
Weitere Informationen finden Sie unter: www.tendence.messefrankfurt.com.
Quelle: Messe Frankfurt
