Eine Messe verdankt ihre Zugkräftigkeit an erster Stelle den Ausstellern und dem Angebot. Für den Möbelhandel Belgiens, der Niederlande, Frankreichs und all unserer Nachbarländer ist die Möbelmesse ein wichtiger Augenblick für die Zusammenstellung der Kollektionen im kommenden Jahr. Aber auch für die etwas entfernter gelegenen europäischen Länder ist die Brüsseler Möbelmesse eine spannende Angelegenheit
. Traditionsgemäß ist Brüssel die Drehscheibe par excellence der belgischen Möbelhersteller. Sie behalten dieser Messe die Präsentation ihrer neuesten Kollektionen vor. Auf diese Weise zieht Belgien als Exportland eine Menge Besucher aus dem Ausland an: Auf 10 Besucher kommen immerhin 6 aus dem Ausland. Und dabei spielt das starke internationale Angebot natürlich eine wichtige Rolle. Genau wie bei den Besuchern schlägt auch die Präsenz der Aussteller aus dem Ausland mit 60% zu Buche. Brüssel kann auf treue Aussteller und große internationale Akteure zählen, die jedes Jahr an der Messe teilnehmen. Doch tauchen auch in diesem Jahr überraschende neue Namen auf, oder Aussteller, die mehrere Jahre abwesend waren, kommen zurück.
Übersichtlichkeit
Die Messe ist in sechs Segmente unterteilt, die sich mit dem Zeitgeist weiterentwickeln. Diese übersichtliche Einteilung des Angebots ermöglicht einen effizienten Messebesuch und sorgt dafür, dass Wesentliches nicht entgeht.
„Brussels by Night“ in Halle 6 ist der Bereich der Schlafspezialisten. Neben cleveren Neuerungen in der Bettentechnik und bei den Matratzen gibt es dort auch ein attraktives Angebot an prächtig bezogenen Boxsprings und selbst Betttextilien. Möglichkeiten zur Genüge, um ein Schlafzimmer stimmungsvoll zu gestalten
. Mit Ausstellern wie Veldeman Bedding, der Revor Gruppe, LS Bedding, Polypreen, Van Landschoot, Kreamat, Nill Spring, Boone, Mathy by Bols und Van Houdt ist Belgien hier stark vertreten. Elsach hat sich erneut für Brüssel entschieden. Recor Bedding wiederum ist auf dem Stand der Recor Group in Halle 5 zu finden. Auch die Niederlande sind stark vertreten, man denke an Größen wie Avek, Norma, Napco Beds, Perzona, M-Line und Dico Beds und die Schlafzimmermöbel von Bijnen Juvo. Aber auch kleinere Hersteller sind mit dabei wie Mahoton, Ultima, Mexx Bedding, Boxspring Design, Royal Dreams, Keywest Bedding und Van Os. Bei Van Dyck findet man schönen Betttextilien, sondern auch eine ganz neue Kollektion Boxsprings . Serta, Yatsan, Viking Beds of Sweden, Brinkhaus, Lourini und Isbir, um nur einige zu nennen, verleihen Brussels by Night eine internationale Dimension. Schließlich zeigt Innovation aus Dänemark dort auch einige Schlafsofas.
„City“ zeigt verteilt über die Hallen 3, 4 und 5 das moderne Möbel und Sitzmöbel. Dies ist somit auch das größte Segment der Möbelmesse, wo sowohl starke Zugpferde wie auch kleine Nischenplayer aus dem In- und Ausland ihr Bestes geben. Aus Belgien haben wir zum Beispiel die Mecam Gruppe, Recor Group, Karel Mintjens, Rom, Passepartout, Meubar, Unic Design, Theuns, DEZ, up2date, Gerlin, Perfecta, D&D, Neyt, Varam, Mobitec, MDR Decruy, Dekimpe und Vipack. Auch diverse deutsche Fabrikanten erscheinen wieder zum Rendez-vous, unter anderem Himolla, Rauch, Nolte, Polipol, Hukla, Gwinner, Païdi, Wiemann und Wimex. Willi Schillig hat sich wieder für Brüssel entschieden, und K+W und Trend Team sind neue deutsche Aussteller. Aus Österreich kommt Ada wieder. Die Niederländer sind wieder gut vertreten mit z.B. IMS Benelux, Sitting Vision/De Toekomst, Het Anker, Sit Design und Easysofa. Italien ist wie stets vor allem bei den Sitzmöbeln stark präsent, u.a. mit Calia, Max Divani, Egoitaliano, Bardi und Corium Italia. Bei den Möbeln ist Calligaris nach einigen Jahren der Abwesenheit wieder zurück; Nardi Interni, Orme und Status sind dann wiederum zum ersten Mal da. Aus Frankreich haben wir Gautier, das seine Gami-Kollektion zeigt, Demeyere und Neulinge wie Mark Mobilier, Inter Link und Alsapan. Skandinavien wird durch Hjort Knudsen, Lifetime und den Newcomer Skovby vertreten, und auch gute Namen aus Portugal und Spanien wie Aleal, ARC, AC Moura, Mobliberica und Vym sind present. Mit HTL, Poldem, Primavera und Cilek ist die Liste wichtiger Aussteller bei City komplett.
„Square“ ist ein Bereich in Halle 3, wo auffallende und innovative Produkte mit moderner Formgebung zu bezahlbaren Preisen zu finden sind. Hier entdeckt man schöne Alternativen für die großen Designmarken wie die Belgier Joli, Neococoon und Debrah’s, Domitalia, Nicoletti, Dienne, Delta Salotti, Devina Nais und Munari aus Italien, Coesel und Bert Plantagie aus den Niederlanden, Akante aus Frankreich und Jan Kurtz aus Deutschland.
„Mozaïek“ ist der Sammelname für farbenfrohe, vielseitige Kollektionen zu Einstiegspreisen, zu finden in Halle 9. Hima, Bauwens, Zijlstra, Girardeau, Idea, Alcos, Divaco, Young Line, Enbe, Meubelco, Karintrad, HM Helvetia en Jakobsen Home sind einige unter den treuen Ausstellern. In diesem Jahr zeigt B-Seated by BSM hier seine Stuhlkollektion und nicht mehr in Halle 8. Confortluxe ist jetzt wieder mit dabei, Chairz Classo, Rousseau und Monte sind Neuankömmlinge.
„Holland à la Carte“ im Patio gibt sich neu. Diese Plattform für Hersteller aus den Niederlanden zeigt unter anderem Cartel Living, Kluskens, Jess Design, Chita, Nouvion, BKS, Spinder, Jamé, Ztahl by Dijkos, Sumisura, HE Design, Carpet Creations, De Kussenfabriek und Leclercq&Bouwman. Die Brüsseler Möbelmesse ist die wichtigste Fachmesse im Benelux, und unsere Nachbarn im Norden fühlen sich deshalb bei uns ganz wie zuhause!
Atmosphäre und Animo bei „Fusion“ in Halle 8: romantische und ländliche Möbelkollektionen ergänzt mit Dekorationsartikeln und hübschen Wohnaccessoires. Neben vielen Belgiern auch hier wieder viele Aussteller aus den Niederlanden. Um mit den Belgien zu beginnen: Vandecasteele, Pro Arte, Demuyck, Demtre, Micheldenolf, Leda, Dekorattex, KDB Furn, Vips&Friends, G&S, DV D’Sign, Daatti und Prieels erscheinen stets getreu zum Appel. Lee&Lewis ist nach einem Jahr Abwesenheit wieder zurück. Foda ist dann wieder ein neuer belgischer Aussteller.
Genau wie im vergangenen Jahr finden sich einige niederländische Aussteller wieder unter dem gemeinsamen Nenner Brussels Lifestyle rund um eine eigene Bar zusammen: Richmond, Eleonora, NixDesign/PMP, DTP, Vermeer, Mattzz und Sevn machen dies zu einem Fest. Andere niederländische Anziehungspole sind Maxfurn, Bodilson, Nijwie, RV Design, Ruby Fires und Newcomer Hoogendam, PTMD, Quality Oak Furniture, European Furniture und Peridesign. Und mit Tetrad ist auch ein wichtiger Fabrikant aus Großbritannien anwesend.
BE Magazine, Trends und Balthazars
Als belgische Messe ist der Verantstalter stolz auf die Möbelindustrie im eigenen Land. Als Vorschau auf ihre neuen Kollektionen gibt die Messegesellschaft in diesem Jahr die 12. Ausgabe von BE Magazine heraus
. Es vermittelt den potentiellen Besuchern ein klares und manchmal überraschendes Bild von dem, was er in Brüssel erwarten darf. Das BE Magazine illustriert sehr lebendig, dass die Belgier es noch immer gerne mit einer Herausforderung aufnehmen. Dass sie selbstsicher mit Kreativität und Flexibilität reagieren, aber auch weiterhin das tun, was sie gut können.

Kreativität ist auch in den Trendpassagen zwischen den Hallen zu finden. Art Director Siegrid Demyttenaere entwickelte erneut drei Trends „We Care!“, die in diesen Passagen mit auffallenden Produkten der Aussteller veranschaulicht werden.
Genau wie im vorigen Jahr werden am Dienstagabend, dem 8. November, die Balthazars vergeben mit einem anschließenden festlichen Umtrunk. Diese Awards zeichnen Innovation und Originalität mit einer Urkunde und einer begehrten 12-Literflasche Champagner aus!
Die Messe als Meetingplace
Eine Messe ist ein wichtiges Ereignis im Jahreskalender eines Sektors, und das ist bei der Brüsseler Möbelmesse ganz sicher der Fall. Der Aufmacher bringt das in diesem Jahr besonders schön zum Ausdruck. Vier verschiedene Bilder, eins für jede Arbeitssprache der Messe (Niederländisch, Französisch Englisch und Deutsch). Der Besucher sieht vor der Messe nur seine eigene Sprache, so wie er sein eigenes Geschäft sieht. Aber auf der Messe sieht er auch die anderen Sprachen und andere Besucher. Als Europas Kosmopolitischen Hauptstadt und Schmelztiegel von Sprachen und Kulturen ist Brüssel ein zentraler Treffpunkt für die europäische Möbelbranche.

Auch in diesem Jahr will die Möbelmesse den Besucher gastfreundliche empfangen. Ein Messebesuch muss kein Vermögen kosten. Sich begegnen, entdecken und kaufen, das ist der Kern dieser vortrefflichen Messe. Und in einem angenehmen Rahmen geht das umso leichter.
Brüsseler Möbelmesse 2016
6. – 9. November
9 – 19 Uhr
www.moebelmessebruessel.be
Quelle: Möbel Messe Brüssel
