Damit reagiert das Gremium auf den Trend, Elektrogeräte bei ausländischen Onlinegiganten zu bestellen
. Neben den Vorteilen für die heimische Wirtschaft liegt der Fokus der Kampagne auf den zusätzlichen Dienstleistungen, die man beim heimischen Fachhandel erhält
. Wer also langen Warteschleifen bei Hotlines, anonymen Beratungen und wenig bis gar keinem Service aus dem Weg gehen will, sollte z’haus kaufen und die vielen Vorteile der heimischen Fachgeschäfte genießen.
„Bei einem Internetportal bin ich eine anonyme Nummer. Beim Fachhändler werde ich persönlich und professionell beraten.“ So der Obmann des Bundesgremiums für Elektro- und Einrichtungsfachhandel KommR Ing. Wolfgang Krejcik (im Bild links) dazu. Während Steuergelder und Kaufkraft aus Österreich abfließen, bleibt der Kundenservice auf der Strecke. Krejcik bringt es auf den Punkt: „Wir wissen, dass Konsumenten sich in Fachgeschäften genau informieren, dann aber online gehen, um einen besseren Preis zu erhalten.“ Auf lange Sicht wirkt sich das negativ auf die Qualität der Fachgeschäfte aus.
Den Verantwortlichen ist klar, dass der technologische Fortschritt auch vor dem Elektrofachhandel nicht haltmacht
. Sie wollen eher ein Bewusstsein dafür schaffen, dass man auch im Internet darauf achten soll, bei heimischen Händlern zu bestellen. Denn nur so
können die Vorteile und die Qualität des österreichischen Elektrofachhandels langfristig erhalten werden.
Weitere Informationen finden Sie auf http://wko.at/elektroundeinrichtungshandel
Quelle: WKO
