Im neuen GRASS Milano Trendreport fasst GRASS die wichtigsten Beobachtungen auf Messeständen und in Showrooms zusammen – und hat auch 2026 eine Hauptströmung identifiziert: „Grounded Comfort“.
Der GRASS Trendreport erscheint bereits zum vierten Mal und ist vollständig abrufbar unter: grass-trends.com. Ziel ist es, Kunden, Partnern und Brancheninteressierten Inspiration und Orientierung zu geben – mit einem redaktionellen Blick auf die Entwicklungen im internationalen Möbeldesign. Für den neuen Report war ein Redaktionsteam aus Andreas Marosch, Marketingleiter GRASS, Andrea Ferrin, GRASS Italien, Fotograf Jens Ellensohn und Martin Schaefer, Senior Editor bei GOOS COMMUNICATION, in Mailand unterwegs – auf der Messe und in den vielen Showrooms in der Stadt.
„Wer einen Überblick darüber bekommen will, was in der Einrichtungsbranche passiert, kommt an Mailand nicht vorbei“, sagt Andreas Marosch. „Für uns ist es dabei wichtig, nicht nur unsere eigenen Produkte im Blick zu haben, sondern zu verstehen, in welchem gestalterischen und gesellschaftlichen Umfeld sich Möbel, Küchen und Wohnräume entwickeln. Mit dem Trendreport geben wir unseren Kunden Impulse, die langfristig wirken.“ Im Zentrum des aktuellen Reports steht die Beobachtung, dass sich die „Playful Diversity“ aus dem Jahr 2022 weiterentwickelt hat. Damals prägte ein großes Nebeneinander von Stilen, Farben und Formen die Messe. 2026 wirkt vieles ruhiger, geerdeter und zurückhaltender. Die Farben sind natürlicher, die Oberflächen matter, die Formen weicher, die Materialien haptischer. Aus der spielerischen Vielfalt ist ein Bedürfnis nach Wohnlichkeit, Beständigkeit und Präzision geworden: GRASS nennt es „Grounded Comfort“.
Beobachten, Einordnen, Beschreiben: das GRASS-Redaktionsteam Martin Schaefer und Andreas Marosch
„Grounded Comfort“ – mehr Gefühl als Stil
Dabei beschreibt „Grounded Comfort“ keinen einzelnen Stil, sondern ein Gefühl. Das Zuhause wird in unsicheren Zeiten als Ort der Ruhe, Sicherheit und Verlässlichkeit noch wichtiger. Gleichzeitig bleibt die Investitionsbereitschaft vieler Kunden zurückhaltend. Auf diese Gegenläufigkeit reagiert die Möbelbranche nicht mit lauter Verführung, sondern mit einem Versprechen von Qualität, Langlebigkeit und Komfort. Die Küche wird stärker als Teil eines häuslichen Ökosystems gedacht: als Wohnraum, Begegnungsort, Stauraum, Bühne und Rückzugsort zugleich. Der Trendreport zeigt, wie sich diese Entwicklung in mehreren Subtrends ausdrückt: etwa in „Muted Earth“, der die neue Farbigkeit aus Beige, Braun, Schwarz, Taupe und matten Metallen beschreibt, oder „Soft Geometry“, der der Inneneinrichtung mit Rundungen, Einbuchtungen und gebrochene Kuben die Härte nimmt. Der Subtrend „The Inner Standard“ ist für GRASS besonders relevant. Denn wenn die äußere Gestaltung ruhiger wird, wächst die Bedeutung dessen, was man beim Öffnen, Schließen, Verstauen und täglichen Benutzen spürt.
Große Schubladen, Glaszargen, abgestimmtes Innenleben, Licht im Korpus, präzise Fugen und ruhige Bewegungen werden zu Zeichen von Qualität. Der wahre Luxus beginnt damit nicht immer an der Oberfläche, sondern im Inneren des Möbels.
The Inner Standard: Auszüge werden zu Trendermöglichern
Die Design-Revolution ist ausgefallen
Der GRASS Milano Trendreport 2026 verbindet Messebeobachtungen, Fotografie, Interviews und redaktionelle Einordnung zu einem inspirierenden Überblick über die wichtigsten Entwicklungen der Einrichtungsbranche. Er zeigt: Die große Designrevolution ist auch 2026 ausgeblieben. Doch gerade darin liegt die Nachricht. Möbel werden nicht lauter, sondern persönlicher. Nicht spektakulärer, sondern detailverliebter. Und das Zuhause wird zum Ort, an dem Design seine wichtigste Aufgabe erfüllt: ein gutes Gefühl zu geben.
The Inner Standard: Luxus liegt wie hier bei REXA im Detail
Der neue GRASS Milano Trendreport 2026 ist ab sofort online abrufbar unter: grass-trends.com.
Quelle: GRASS



