Wertgarantie wächst in Österreich immer weiter

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Patrick Döring, Wertgarantie-Vorstandsvorsitzender, erläutert: „Neben den vielfältigen Sorgen unserer Zeit – von globalen Krisen bis gesellschaftliche Unsicherheiten – ist die Sorge vor einem Verlust des Wohlstandes deutlich in der bestehenden Investitionszurückhaltung erkennbar. Ein Unternehmen wie unseres, das im Konsumbereich Versicherungen anbietet, bekommt diese Entwicklung unmittelbar zu spüren. Entscheidend ist für unsere Unternehmen: Wir haben diese Herausforderungen souverän bewältigt, auch und vor allem in Österreich!“

Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Geschäftsjahr verschlechtern sich zunehmend. Dennoch ist man bei Wertgarantie nicht unzufrieden mit dem Ergebnis des Vorjahres, auch wenn man weiterhin eher eine Seitwärts- als eine Vorwärtsbewegung beim Wachstum gemacht hat. Ein negatives Geschäftsklima mit einem Bruttoinlandsprodukt, das seit Jahren stagniert, sowie die hohe Sparquote haben die Rahmenbedingungen für Wertgarantie deutlich erschwert. Dabei schneiden die europäischen Gesellschaften sehr unterschiedlich ab. Zusammengenommen hat das Auslandsgeschäft der Unternehmensgruppe immer noch einen relevanten Anteil am Wachstum: Etwa ein Drittel der Verträge bestehen außerhalb Deutschlands, etwa ein Fünftel des Beitragsvolumens wird im Ausland generiert.

Geschäftsfeldübergreifend hat die Unternehmensgruppe auch das Geschäftsjahr 2025 mit insgesamt 1,8 Millionen Neuverträgen abgeschlossen, wobei knapp 90 Prozent auf den CE-Bereich zurückzuführen sind. In Spanien, Frankreich und den Niederlanden gelang zudem ein spürbarer Zuwachs. Das Geschäft in Österreich hat sich erneut besonders positiv entwickelt, wie Patrick Döring verdeutlicht: „In Österreich ist die Entwicklung weiterhin erfreulich, mit erneut sehr guten Wachstumszahlen und wieder zweistellig wie in den Vorjahren. So konnten wir im Neugeschäft im Geschäftsfeld CE ein Plus von knapp 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielen.“ Und auch der Start ins Jahr 2026 war äußerst vielversprechend. So lag das Neugeschäft in Österreich in den ersten fünf Monaten des Jahres bei 10 Prozent über dem Vorjahr.

Weiterhin positive Entwicklung bei den Bestandsverträgen

Weiterhin hat sich die Zahl der Bestandsverträge in europäischen Gesellschaften positiv entwickelt. Während sich das hohe Neugeschäft des Vorjahres erneut bestätigte und sogar leicht übertroffen werden konnte, wuchs auch der Vertragsbestand. 8,7 Millionen Verträge kann die Unternehmensgruppe mittlerweile verzeichnen. In Österreich kommt Wertgarantie bei den Bestandsverträgen im Bereich CE sogar auf ein Plus von mehr als 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und auch in den bisherigen fünf Monaten des Jahres 2026 geht dieser Trend beim Bestand weiter und beläuft sich auf plus 14 Prozent. „Wir ruhen uns nicht auf dem bisher Erreichten aus, sondern verfolgen unsere Ziele mit klarem Fokus und Ausdauer. Nur mit einer klaren Wachstumsorientierung können wir langfristig erfolgreich bleiben“, betont Patrick Döring. „Kontinuierliches Wachstum ist ein zentraler Bestandteil unserer Entwicklung – Wachstum gehört zur DNA von Wertgarantie.“ Auf eine mögliche Trendwende bei der Verbraucherstimmung will sich die Wertgarantie Group nicht verlassen. Das angestrebte Bestandswachstum im Jahr 2026 soll auch in Österreich vielmehr aus eigener Kraft erzielt werden. Innovative Produkte und Services mit Mehrwert für Handel, Kunden und Umwelt sowie der gezielte Ausbau strategischer Partnerschaften bilden dafür die Grundlage.

Positive Entwicklung bei „Mieten statt kaufen“

Wertgarantie hat das Jahr 2025 genutzt, um „Mieten statt kaufen“ weiter auszubauen und gleichzeitig das 25-jährige Jubiläum des Mietkonzepts zu feiern. Mittlerweile nehmen knapp 180 Handelsstandorte an dem Mietkonzept teil. Gleichzeitig werden immer mehr Geräte von namhaften Herstellern vermietet. Neu ist die Vermietung von TV-Geräten, passend zur Fußball-Weltmeisterschaft. „Neben den Geräten der weißen Ware, die auf immer mehr Interesse stoßen, ist es auch die Vermietung der TV-Geräte, die spürbar in den Fokus bei unseren österreichischen Kunden gerät“, erläutert Thilo Dröge, Geschäftsführer Vertrieb bei Wertgarantie. „Unsere österreichischen Partner und wir profitieren von den großen Chancen der Kundenbindung und den Mehrwerten des Mietkonzeptes zunehmend.“ Neu ist dabei das Mietmodell Premiumschutz, das beim Mietvertrag zusätzliche Leistungen abdeckt und so u. a. bei Schäden wie Kurzschluss oder Blitzschlag greift und an die Premium-Option der Reparaturkostenversicherung angelehnt ist. „Wir schaffen es mit dem Premiumschutz noch mehr Leistung anzubieten, runden unser Mietangebot ab und machen es noch einmal attraktiver, als es sowieso schon ist“, ergänzt Thilo Dröge.

Neue Impulse durch Komplettschutz für Küchen und Brillen

Für das aktuelle Geschäftsjahr hat sich das Unternehmen viel vorgenommen. Die neu gewonnenen Partnerschaften werden weiter ausgebaut, neue Vertriebspartner konnten bereits gewonnen werden, insbesondere mit dem Komplettschutz für Küchen, der Küchenelemente und -geräte zusammen absichert. Hier kann Wertgarantie bereits ein Partnernetz von über 600 Fachmärkten vorweisen, da in erster Linie die CE-Fachhändler mit angeschlossenem Küchenstudio angesprochen werden. Mit dem Ausbau der Brillenversicherung reagierte das Unternehmen darüber hinaus auf einen Markt mit wachsender Nachfrage. Besonders attraktiv ist sie durch ihre Leistungen: Reparaturkostenabsicherung, Schutz bei Glasbruch, Verschleiß oder Verlust und die unkomplizierte Einbindung in Beratung und Verkauf beim Optik-Fachhandel. Der Wertgarantie-Komplettschutz für Brillen wird mittlerweile an mehr als 80 Standorten angeboten – Tendenz steigend, da auch immer mehr reine, inhabergeführte Augenoptikerbetriebe und Filialisten dazukommen.

WERT-Management 2.0: Mit noch mehr Praxis zum Erfolg

Die Qualifizierung von Führungskräften, die Wertgarantie mit Hilfe seines Wert-Management-Programms durchführt, ist weiterhin das A und O bei der Führung von Mitarbeitenden und der notwendigen Transformation vom Verkäufer zum Beziehungsmanager. Wert-Management 2.0 will dabei mit noch mehr Praxis noch mehr Erfolg garantieren. Das Schulungsprogramm startet mit einem Self-Check, gefolgt von Modulen, in denen mithilfe von KI-Avataren Gesprächssituationen trainiert werden. Abschließend werden im Teammodul gemeinsam die Erfolgsfaktoren erfolgreicher Top-Teams erarbeitet. Thilo Dröge finalisiert: „Unsere Partner stellen so die Weichen, in Zukunft noch erfolgreicher mit ihren Mitarbeitenden zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig wird die Stimmung besser im Team, was dabei hilft, nachhaltig und gemeinsam die gesteckten Ziele erreichen zu können.

Nachhaltigkeit als weiterer Pluspunkt

Mit der Auszeichnung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Produkte 2026 im Bereich „Ressourcen“ wurde der Komplettschutz von Wertgarantie für Elektronikgeräte als Vorreiter für nachhaltigen Konsum geehrt. „Wertgarantie steht für den Grundsatz ‚Reparieren statt Wegwerfen‘ – das ist fester Bestandteil unserer Identität“, erläutert Patrick Döring. „Unser Beispiel zeigt, dass verantwortungsvolles Handeln und unternehmerischer Erfolg kein Widerspruch sind. Die Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises ist für uns Anerkennung und Motivation zugleich: Wir setzen uns weiterhin entschlossen dafür ein, dass Reparaturen selbstverständlich werden und nachhaltiges Konsumverhalten in der Gesellschaft Einzug hält.“

Studie zum Recht auf Reparatur – die Lage in Österreich

Am 1. Juli 2024 ist die EU-Richtlinie zum „Recht auf Reparatur“ in Kraft getreten. Ihre Ziele: Die Lebensdauer von Elektrogeräten verlängern, Ressourcen schonen und Elektroschrott vermeiden. Hierfür sollen Reparaturen für Verbraucher vereinfacht und leichter zugänglich werden. Hersteller werden in der Richtlinie verpflichtet, bestimmte Geräte auch nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung zu „angemessenen“ Preisen innerhalb eines „angemessenen“ Zeitraums instand zu setzen. Die Umsetzung der EU-Richtlinie in nationales Recht muss bis 31. Juli 2026 erfolgen.

Österreich orientiert sich bei der Umsetzung eng an den Vorgaben der EU-Richtlinie und befindet sich mit einem vorliegen Gesetzesentwurf auf der Zielgeraden. Das bedeutet u.a., dass sich künftig die gesetzliche Gewährleistungsfrist bei einer Reparatur um ein Jahr auf drei Jahre verlängert. Damit soll ein zusätzlicher Anreiz für eine Reparatur gegeben werden. „Dass die Verbraucher motiviert werden, ihre Geräte künftig vermehrt reparieren zu lassen, begrüßen wir als Wertgarantie ausdrücklich“, sagt Patrick Döring. Um ein detailliertes Bild zu erhalten, und insbesondere die Meinung und Erfahrung des Handels einzubinden, hatte Wertgarantie zusammen mit dem Handelsverband Technik im vergangenen Jahr eine empirische Studie in Deutschland in Auftrag gegebenen. Mit dieser Erfahrung hat Wertgarantie nun nachgelegt und eine österreichweite Befragung von sowohl Verbrauchern als auch Elektrofachhändlern durchgeführt. Entstanden ist ein repräsentatives Stimmungsbild in Österreich. Erste Auswertungen der Befragung belegen deutlich: Das Recht auf Reparatur ist noch weitgehend unbekannt. Erst 41 Prozent der Verbraucher in Österreich haben überhaupt schon davon gehört. Auf Seiten des Fachhandels ist die Bekanntheit höher (85 Prozent), wenngleich es hier teilweise noch Informationslücken in Bezug auf die konkret enthaltenen Maßnahmen gibt. Auch gibt es auf Verbraucherseite teilweise falsche Annahmen: 17 Prozent der vermeintlichen Kenner des Rechts auf Reparatur gehen etwa von einem zukünftigen Anspruch auf kostenlose Reparaturen aus. „Die Diskrepanz zwischen Erwartungen und tatsächlicher Ausgestaltung macht deutlich, dass das Thema ‚Recht auf Reparatur‘ noch nicht in der Breite der Verbraucher angekommen ist und der Informationsbedarf entsprechend hoch ist“, ordnet Patrick Döring ein. Mit Blick auf die Entwicklung des Reparaturvolumens haben die Experten aus dem Handel eine eindeutige Meinung: Der Fachhandel geht mehrheitlich (69 Prozent) davon aus, dass das Reparaturvolumen in Österreich in Folge der Richtlinie insgesamt steigen wird.

Diese Ergebnisse liefern bereits einen aussagekräftigen Eindruck der Wertgarantie-Befragung, unterstreicht Patrick Döring: „Vor diesem Hintergrund bleibt es spannend, welche weiteren Erkenntnisse unsere vollständige Auswertung noch liefern wird – insbesondere mit Blick auf Kosten, Reparaturbereitschaft und praktische Umsetzbarkeit sowie die Rolle des Fachhandels, die letztendlich entscheidend sein wird, wie das Recht auf Reparatur in der Praxis umgesetzt werden kann.“ Die Gesamtergebnisse werden Anfang Juli erwartet.

Thilo Dröge, Patrick Döring und Konstantin Scheiermann, Verkaufsleiter bei Wertgarantie in Österreich. Foto: Wertgarantie / (c) Philip Lipiarski

Weitere Informationen finden Sie unter www.wertgarantie.at
Quelle: Wertgarantie

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